Marketing & Kommunikation · Ein Begriff aus dem MediaPedia-Lexikon von mattostudios
Primärforschung einfach erklärt
Primärforschung liefert Ihnen frische, passgenaue Daten direkt aus Ihrer Zielgruppe, um Erklärvideos und Marketingkampagnen wirksam zu steuern.
Inhalt
- Begriff und Abgrenzung
- Ziele der Primärforschung im Marketing Kontext
- Methoden der Primärforschung im Marketing und Video Umfeld
- Ablauf einer Primärforschung im Marketing Projekt
- Vorteile und Grenzen der Primärforschung
- Praxisnahe Beispiele aus Videoproduktion und Marketing
- Praktische Hinweise für den Einstieg
- Fazit
Im Marketing und in der Kommunikation spielt das systematische Verstehen von Zielgruppen eine zentrale Rolle. Besonders bei erklärungsbedürftigen Produkten, komplexen Dienstleistungen oder kreativen Formaten wie Erklärvideos, Animationen oder Illustrationen reicht reines Bauchgefühl selten aus. Hier setzt Primärforschung an, also die gezielte Erhebung neuer, bisher nicht vorhandener Daten direkt bei den relevanten Personen, zum Beispiel Kundinnen und Kunden, Nutzerinnen und Nutzern oder Entscheiderinnen und Entscheidern.
Begriff und Abgrenzung
Primärforschung bezeichnet die erstmalige, direkte Erhebung von Daten für einen konkreten Untersuchungszweck. Diese Daten wurden zuvor noch nicht gesammelt oder ausgewertet. Die Informationen entstehen frisch, etwa durch Interviews, Fragebögen, Beobachtungen oder Tests. Im Gegensatz dazu steht die Sekundärforschung, bei der bereits vorhandene Daten genutzt werden, zum Beispiel Marktforschungsberichte, Studien, interne Verkaufszahlen oder Social Media Statistiken.
Für Marketing Verantwortliche in der Videoproduktion bedeutet Primärforschung, dass sie gezielt herausfinden, welche Themen, Bildsprachen, Videoformate oder Kanäle für ihre Zielgruppen wirklich relevant sind. Statt sich nur auf Branchenberichte oder Best Practices zu stützen, fragen sie die Menschen, die sie tatsächlich erreichen wollen.
Kurz definiert: Primärforschung ist die systematische Erhebung neuer Daten direkt an der Quelle, um konkrete Marketing oder Kommunikationsfragen zu beantworten.
Ziele der Primärforschung im Marketing Kontext
Die Primärforschung verfolgt im Umfeld von Marketing, Erklärvideos und Videoproduktion typischerweise mehrere Ziele, die sich in der Praxis oft überschneiden.
Zielgruppen besser verstehen
Marketing Entscheidungen werden umso wirksamer, je genauer die Zielgruppe verstanden wird. Primärforschung hilft dabei, Fragen zu klären wie:
- Welche Probleme oder Fragen haben Interessierte wirklich, bevor sie ein Produkt oder eine Dienstleistung in Anspruch nehmen
- Welche Inhalte wünschen sich Kundinnen und Kunden in einem Erklärvideo
- Welche Tonalität, Bildsprache oder Animationsstile wirken glaubwürdig und ansprechend
- Über welche Kanäle werden Videos am liebsten konsumiert, etwa Website, LinkedIn, YouTube oder interne Plattformen
Ein konkretes Beispiel: Ein Unternehmen plant eine Reihe von Animationsvideos zur Einführung einer neuen Software. Durch Primärforschung in Form von kurzen Interviews mit bestehenden Kundinnen und Kunden stellt sich heraus, dass die größten Hürden nicht die technischen Funktionen sind, sondern die Angst vor Zeitverlust bei der Umstellung. Das geplante Erklärvideo wird daraufhin angepasst und zeigt vor allem, wie schnell und unkompliziert der Einstieg funktioniert.
Kommunikationsmaßnahmen optimieren
Primärforschung dient auch dazu, bestehende oder geplante Kommunikationsmaßnahmen zu überprüfen und zu verbessern. In der Videoproduktion können zum Beispiel Prototypen von Storyboards, erste Animationsentwürfe oder Rohschnitte gezielt getestet werden. Typische Fragen sind:
- Wird die zentrale Botschaft des Videos verstanden
- Ist die Länge des Videos angemessen
- Wirkt der Call to Action klar und motivierend
- Werden wichtige Fachbegriffe verstanden oder müssen sie erklärt werden
Durch solche Tests lassen sich teure Fehlproduktionen vermeiden. Statt ein komplettes Video zu produzieren und erst danach festzustellen, dass die Zielgruppe zentrale Inhalte missversteht, wird mit Primärforschung frühzeitig geprüft, wie die geplante Kommunikation wirkt.
Neue Ideen und Formate entwickeln
Die Primärforschung ist nicht nur ein Kontrollinstrument, sondern auch eine Quelle für Inspiration. Gerade im kreativen Umfeld von Animation, Illustration und Videoproduktion können qualitative Interviews, Fokusgruppen oder Workshops wertvolle Hinweise liefern, welche Inhalte und Formate sich die Zielgruppe wünscht.
Ein Marketing Team eines B2B Unternehmens könnte zum Beispiel im Rahmen der Primärforschung mit ausgewählten Kundinnen und Kunden sprechen und dabei herausfinden, dass kurze, modulare Erklärsequenzen für Schulungen im Arbeitsalltag hilfreicher sind als ein einziges langes Video. Diese Erkenntnis beeinflusst dann die gesamte Content Strategie.
Methoden der Primärforschung im Marketing und Video Umfeld
Die Primärforschung umfasst eine Vielzahl von Methoden. Sie lassen sich grob in qualitative und quantitative Ansätze unterteilen. Beide Formen haben im Marketing Alltag ihren Platz und können sich sinnvoll ergänzen.
Qualitative Methoden
Qualitative Primärforschung zielt darauf ab, Motive, Einstellungen, Bedürfnisse und Wahrnehmungen in der Tiefe zu verstehen. Es geht weniger um Zahlen und mehr um das Warum hinter dem Verhalten.
- Leitfadengestützte Interviews
Einzelgespräche mit Kundinnen und Kunden, Interessierten oder internen Stakeholdern. Im Kontext von Erklärvideos können Fragen sein:
Erinnern Sie sich an ein Video, das Ihnen ein komplexes Thema besonders gut erklärt hat Was hat es für Sie so verständlich gemacht
Welche Situationen im Arbeitsalltag würden Sie sich durch ein Video erleichtern wollen - Fokusgruppen
Moderierte Gruppendiskussionen mit mehreren Personen. Hier lassen sich erste Storyboards, Illustrationsstile oder Claims zeigen und spontan diskutieren. Aussagen wie Die Figuren wirken zu verspielt für unsere Branche oder Diese Szene hilft mir wirklich, das Problem zu verstehen liefern konkrete Anhaltspunkte für Anpassungen.
- Nutzertests von Videoprototypen
Probandinnen und Probanden sehen einen frühen Entwurf, etwa ein Animatic oder eine reduzierte Version des Erklärvideos, und beschreiben laut ihre Gedanken. Der Test zeigt, an welchen Stellen Verständnisprobleme auftreten oder das Interesse nachlässt.
Qualitative Primärforschung liefert zwar keine repräsentativen Zahlen, dafür aber tiefgehende Einsichten, die besonders für konzeptionelle Entscheidungen in der Videoproduktion wertvoll sind.
Quantitative Methoden
Quantitative Primärforschung arbeitet mit größeren Stichproben und standardisierten Fragen. Ziel ist es, messbare Ergebnisse zu erhalten, die sich in Zahlen ausdrücken lassen.
- Online Befragungen
Standardisierte Fragebögen, die per E Mail, Social Media oder auf der Website verbreitet werden. Für Marketing Verantwortliche sind typische Fragen:
Wie hilfreich fanden Sie das zuletzt gesehene Erklärvideo auf unserer Website
Wie wahrscheinlich ist es, dass Sie ein kurzes Video ansehen, bevor Sie ein Angebot anfordern
Welche Video Länge bevorzugen Sie für Produktvorstellungen - Kurze In App oder Onsite Umfragen
Direkt im Nutzungskontext, zum Beispiel nach dem Abspielen eines Videos auf der Website. Eine einfache Skala von 1 bis 5 kann zeigen, wie verständlich der Inhalt wahrgenommen wurde.
- Standardisierte Feedback Formulare nach Webinaren oder Events
Wenn ein Webinar mit eingebundenen Erklärvideos stattgefunden hat, kann über ein strukturiertes Formular abgefragt werden, welche Teile besonders hilfreich waren und wo zusätzlicher Erklärbedarf besteht.
Quantitative Primärforschung hilft, Hypothesen zu überprüfen. Wenn qualitative Interviews zum Beispiel nahelegen, dass viele Nutzerinnen und Nutzer kürzere Videos bevorzugen, kann eine größere Online Befragung klären, ob diese Tendenz breiter in der Zielgruppe vorhanden ist.
Ablauf einer Primärforschung im Marketing Projekt
Damit Primärforschung nutzbare Ergebnisse liefert, braucht sie eine klare Struktur. Der Ablauf lässt sich in mehrere Schritte gliedern.
1. Fragestellung präzisieren
Zu Beginn steht die zentrale Frage. Statt allgemein zu fragen, was die Zielgruppe von Videos hält, sollte präzise formuliert werden, was geklärt werden soll. Beispiele:
- Welche Themen sollten in einem Erklärvideo zur neuen Dienstleistung unbedingt behandelt werden
- Wie sollte der visuelle Stil aussehen, damit er zur Marke passt und gleichzeitig verständlich bleibt
- Welche Video Länge wird von Entscheiderinnen und Entscheidern im B2B Bereich akzeptiert
Je klarer die Fragestellung, desto gezielter kann die Primärforschung geplant werden.
2. Zielgruppe und Stichprobe festlegen
Als Nächstes wird definiert, wer befragt oder beobachtet werden soll. Im Umfeld von Erklärvideos können das sein:
- Bestehende Kundinnen und Kunden, die das Produkt bereits nutzen
- Interessierte, die sich auf der Website informieren
- Interne Fachabteilungen, die Inhalte liefern
- Vertriebsteams, die täglich Kundenfragen hören
Die Auswahl der Personen beeinflusst die Aussagekraft der Ergebnisse. Für erste explorative Einsichten reichen oft wenige Gespräche. Für belastbare quantitative Aussagen braucht es eine größere Anzahl an Teilnehmenden.
3. Methode und Instrument entwickeln
Abhängig von Ziel und Zielgruppe wird entschieden, ob eher qualitative oder quantitative Primärforschung geeignet ist. Anschließend werden Interviewleitfäden, Fragebögen oder Testabläufe entwickelt. Im Videokontext kann dies bedeuten:
- Auswahl von Szenen oder Sequenzen, die getestet werden sollen
- Formulierung von offenen Fragen zu Verständlichkeit und Relevanz
- Erstellung von Skalen, auf denen Teilnehmende ihre Einschätzung abgeben
Wichtig ist, dass Fragen neutral formuliert sind, also nicht in eine bestimmte Richtung lenken. Statt Finden Sie unser Erklärvideo sehr hilfreich wäre eine neutrale Frage Wie hilfreich fanden Sie das Erklärvideo.
4. Datenerhebung durchführen
Die eigentliche Durchführung der Primärforschung erfordert Organisation. Termine für Interviews müssen koordiniert, Online Umfragen technisch aufgesetzt und Testumgebungen vorbereitet werden. Gerade bei Videotests ist darauf zu achten, dass die Teilnehmenden das Material unter realitätsnahen Bedingungen sehen, etwa mit der üblichen Tonqualität und Bildschirmgröße.
5. Auswertung und Interpretation
Nach der Datenerhebung werden die Ergebnisse strukturiert aufbereitet. Bei qualitativen Daten bedeutet das, Aussagen zu clustern, wiederkehrende Muster zu identifizieren und typische Zitate auszuwählen. Bei quantitativen Daten werden Häufigkeiten, Mittelwerte oder Verteilungen betrachtet.
Die zentrale Frage lautet immer: Was bedeuten diese Ergebnisse für unsere Marketing und Videostrategie Zum Beispiel kann sich zeigen, dass viele Teilnehmende bestimmte Fachbegriffe nicht verstehen. Die Konsequenz wäre, diese Begriffe im Erklärvideo entweder zu vermeiden oder klar zu erläutern.
6. Umsetzung in konkrete Maßnahmen
Die Primärforschung ist nur dann erfolgreich, wenn die Erkenntnisse in konkrete Entscheidungen einfließen. Typische Anpassungen können sein:
- Überarbeitung des Storyboards, um zentrale Nutzerfragen stärker in den Fokus zu rücken
- Anpassung der Video Länge an die bevorzugte Spanne der Zielgruppe
- Änderung des Illustrationsstils, um besser zur Markenwirkung zu passen
- Ergänzung eines klareren Call to Action am Ende des Videos
Es kann sinnvoll sein, nach der Umsetzung erneut eine kleinere Form der Primärforschung durchzuführen, um zu prüfen, ob die Anpassungen die gewünschte Wirkung erzielen.
Vorteile und Grenzen der Primärforschung
Vorteile
- Hohe Relevanz
Die Daten werden mit Blick auf eine konkrete Fragestellung erhoben. Für Marketing Verantwortliche bedeutet das, dass die Ergebnisse direkt in aktuelle Projekte wie eine neue Videokampagne einfließen können.
- Aktualität
Da die Daten frisch erhoben werden, spiegeln sie den aktuellen Markt und die momentanen Bedürfnisse der Zielgruppe wider.
- Tiefe Einblicke
Vor allem qualitative Primärforschung eröffnet Einblicke in Denkweisen, Emotionen und Entscheidungsprozesse, die in bestehenden Statistiken oft nicht sichtbar sind.
- Flexibilität
Der Untersuchungsplan kann an die Besonderheiten von Videoproduktion, Animation oder Illustration angepasst werden, etwa durch Tests mit visuellen Prototypen.
Grenzen
- Aufwand und Kosten
Primärforschung benötigt Zeit und Ressourcen. Interviews müssen vorbereitet, durchgeführt und ausgewertet werden. Online Umfragen erfordern ein technisches Setup und genügend Teilnehmende.
- Begrenzte Reichweite
Vor allem bei qualitativen Studien ist die Anzahl der Befragten meist gering. Die Ergebnisse liefern wertvolle Hinweise, sind aber nicht automatisch repräsentativ für den gesamten Markt.
- Notwendige Expertise
Die Planung, Durchführung und Auswertung erfordert methodisches Know how. Ungünstig formulierte Fragen oder unausgewogene Stichproben können Ergebnisse verzerren.
Praxisnahe Beispiele aus Videoproduktion und Marketing
Beispiel 1: Optimierung eines Produkt Erklärvideos
Ein mittelständisches Unternehmen entwickelt ein Erklärvideo für eine neue Maschinenlösung. Das erste Konzept ist stark technisch geprägt. Mithilfe von Primärforschung in Form von fünf leitfadengestützten Interviews mit bestehenden Kundinnen und Kunden wird deutlich, dass die Zielgruppe weniger an technischen Details interessiert ist, sondern vor allem wissen möchte, wie sich Ausfallzeiten reduzieren lassen. Das Storyboard wird daraufhin angepasst und zeigt konkrete Alltagssituationen, in denen die Maschine Probleme löst. Das finale Video wird anschließend mit einer kurzen Online Befragung getestet, bei der die Verständlichkeit und Relevanz bewertet wird. Die Ergebnisse fließen in weitere Produktvideos ein.
Beispiel 2: Wahl des richtigen Animationsstils
Eine Organisation im Gesundheitswesen plant eine Reihe animierter Erklärvideos für Patientinnen und Patienten. Zur Auswahl stehen ein eher sachlicher, minimalistischer Stil und ein verspielter, illustrativer Ansatz. Durch Primärforschung mit zwei Fokusgruppen, bestehend aus Personen der Zielgruppe, wird getestet, welche Variante besser ankommt. Die Teilnehmenden diskutieren, wie vertrauenswürdig, verständlich und sympathisch sie die Beispiele finden. Die Auswertung zeigt, dass der minimalistische Stil als seriöser wahrgenommen wird, gleichzeitig aber warme Farben und einfache Figuren gewünscht sind, um das Thema weniger abschreckend wirken zu lassen. Auf dieser Basis wird ein hybrider Stil entwickelt.
Beispiel 3: Content Planung für eine Video Serie
Ein B2B Softwareanbieter möchte eine Serie von Erklärvideos für seinen YouTube Kanal produzieren. Statt nur intern zu entscheiden, welche Themen behandelt werden sollen, führt das Marketing Team eine kurze Online Umfrage unter Newsletter Abonnentinnen und Abonnenten durch. Die Primärforschung fragt ab, welche Herausforderungen im Arbeitsalltag am größten sind und welche Formate bevorzugt werden, zum Beispiel Tutorials, Fallstudien oder kurze FAQ Clips. Die Ergebnisse zeigen, dass vor allem konkrete Anwendungsbeispiele und Schritt für Schritt Anleitungen gefragt sind. Die geplante Video Serie wird entsprechend strukturiert, was die Relevanz für die Zielgruppe erhöht.
Praktische Hinweise für den Einstieg
Viele Marketing Verantwortliche schrecken zunächst vor Primärforschung zurück, weil sie diese mit umfangreichen Studien verbinden. In der Praxis lässt sich jedoch auch im kleineren Rahmen beginnen.
- Klein anfangen
Schon fünf bis zehn gut geführte Interviews können wertvolle Hinweise liefern, etwa welche Aspekte eines Produkts in einem Erklärvideo betont werden sollten.
- Bestehende Kontakte nutzen
Vertrieb, Kundenservice oder Projektmanagement haben oft engen Kontakt zur Zielgruppe. Sie können helfen, geeignete Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartner zu finden.
- Fragen offen und neutral halten
Offene Fragen ermöglichen es den Befragten, eigene Schwerpunkte zu setzen. Statt Gefällt Ihnen unser Video kann gefragt werden: Was haben Sie aus dem Video mitgenommen und was war weniger hilfreich.
- Ergebnisse dokumentieren
Notizen, Zitate und Zusammenfassungen sollten strukturiert festgehalten werden, damit sie auch für spätere Projekte nutzbar sind.
Wer sich unsicher bei der Planung oder Auswertung fühlt, kann externe Unterstützung durch Marktforschungs oder Beratungsunternehmen in Anspruch nehmen. Wichtig bleibt jedoch, dass die Fragen eng an die eigenen Marketing und Kommunikationsziele gekoppelt sind.
Fazit
Primärforschung ist ein zentrales Instrument, um Marketing und Kommunikationsmaßnahmen fundiert zu planen und zu optimieren. Gerade im Umfeld von Erklärvideos, Videoproduktion, Animation und Illustration hilft sie, Zielgruppen besser zu verstehen, Inhalte passgenau aufzubereiten und kreative Entscheidungen auf eine solide Grundlage zu stellen. Durch die direkte Erhebung neuer Daten bei relevanten Personen liefert die Primärforschung Erkenntnisse, die über allgemeine Marktberichte hinausgehen und konkrete Handlungsempfehlungen für den Alltag von Marketing Verantwortlichen ermöglichen. Wer bereit ist, Zeit und Ressourcen in gezielte Befragungen, Tests oder Interviews zu investieren, reduziert das Risiko teurer Fehlentscheidungen und erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Videos, Kampagnen und Inhalte tatsächlich die Wirkung entfalten, die sie entfalten sollen. Damit wird Primärforschung zu einem strategischen Baustein, der kreative Ideen mit dem realen Bedarf der Zielgruppe verbindet und so nachhaltigen Erfolg im Marketing unterstützt.
Häufige Fragen zu „Primärforschung"
Primärforschung bedeutet, dass Unternehmen eigene Daten direkt bei ihrer Zielgruppe erheben, zum Beispiel durch Umfragen, Interviews oder Tests. Im Marketing für Erklärvideos und andere Inhalte hilft sie zu verstehen, welche Botschaften, Stile und Kanäle wirklich ankommen.
Mit Primärforschung finden Sie heraus, welche Themen, Bildstile und Längen Ihre Zielgruppe bevorzugt und welche Fragen sie wirklich hat. So vermeiden Sie Streuverluste, produzieren Videos mit höherer Relevanz und steigern die Wirksamkeit Ihrer Kampagnen.
Typische Methoden sind Online Umfragen, Tiefeninterviews, Fokusgruppen und Nutzertests von Videos oder Animationen. In der Praxis werden oft mehrere Methoden kombiniert, um ein möglichst klares Bild der Bedürfnisse und Reaktionen der Zielgruppe zu erhalten.
Primärforschung sammelt neue Daten direkt bei Ihrer Zielgruppe, zum Beispiel durch eigene Studien oder Tests Ihrer Videokonzepte. Sekundärforschung nutzt bereits vorhandene Informationen wie Marktstudien, Statistiken oder interne Reports, die nicht speziell für Ihre aktuelle Fragestellung erhoben wurden.
Mehr als Theorie: Wir produzieren Ihr Erklärvideo
Seit über 25 Jahren produziert mattostudios Erklärvideos, Animationen und Illustrationen für Wirtschaft und Politik – aus Stuttgart, München und Villingen-Schwenningen.
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