Marketing & Kommunikation · Ein Begriff aus dem MediaPedia-Lexikon von mattostudios

Die Weiterempfehlungsrate ist ein zentraler Kennwert im Marketing, wenn es darum geht zu verstehen, wie zufrieden Kundinnen und Kunden mit einem Angebot sind und wie stark sie bereit sind, dieses aktiv im eigenen Umfeld zu empfehlen. Im Umfeld von Erklärvideos, Videoproduktion, Animation, Illustration und Marketing spielt sie eine besonders wichtige Rolle, da kreative Dienstleistungen stark von Vertrauen, Reputation und persönlicher Empfehlung leben. Wer ein Video produzieren lässt, fragt häufig zuerst im eigenen Netzwerk nach Erfahrungen und Empfehlungen. Genau hier setzt die Weiterempfehlungsrate an und macht diese Empfehlungsbereitschaft messbar und steuerbar.

Grundprinzip und Bedeutung im Marketing

Im Kern beschreibt die Weiterempfehlungsrate, wie viele Kundinnen und Kunden ein Produkt, eine Dienstleistung oder eine Marke aktiv an andere Menschen weiterempfehlen würden. Sie ist damit ein Indikator für Zufriedenheit, Vertrauen und wahrgenommenen Nutzen. Je höher die Weiterempfehlungsrate, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein Angebot über Mundpropaganda, soziale Medien oder persönliche Empfehlungen verbreitet. Gerade im Marketing für Erklärvideos und andere Bewegtbildformate ist dies entscheidend, weil viele Aufträge nicht über klassische Werbung, sondern über Empfehlungen zustande kommen.

Die Weiterempfehlungsrate ergänzt andere Kennzahlen, die eher auf Reichweite und Sichtbarkeit abzielen, wie zum Beispiel Klickzahlen, Views oder Impressionen. Während solche Kennzahlen zeigen, wie viele Menschen ein Video gesehen haben, sagt die Weiterempfehlungsrate aus, wie viele dieser Menschen so überzeugt sind, dass sie das Angebot aktiv weiterempfehlen würden. In der Praxis ist dies ein sehr aussagekräftiger Qualitätsindikator, weil niemand im eigenen Netzwerk etwas empfiehlt, hinter dem er oder sie nicht wirklich steht.

Wie die Weiterempfehlungsrate typischerweise erhoben wird

Um die Weiterempfehlungsrate zu messen, wird häufig eine einfache, standardisierte Frage gestellt. Sie kann schriftlich, telefonisch oder online erfolgen und eignet sich sowohl für B2B als auch für B2C. Im Umfeld der Videoproduktion wird diese Frage oft nach Projektabschluss verschickt, zum Beispiel per E Mail oder als kurzer Online Fragebogen.

„Wie wahrscheinlich ist es auf einer Skala von 0 bis 10, dass Sie uns beziehungsweise unsere Videoproduktion einem Kollegen, einer Kollegin oder einem befreundeten Unternehmen weiterempfehlen?“

Auf Basis der Antworten lässt sich anschließend auswerten, wie hoch die Bereitschaft zur Empfehlung ist. Manche Unternehmen werten nur aus, wie viele Personen mit „sehr wahrscheinlich“ antworten, andere bilden einen Durchschnittswert oder ordnen die Antworten in Kategorien ein. Wichtig ist, dass die Frage klar formuliert ist und dass sie sich eindeutig auf die Weiterempfehlung bezieht.

Im Umfeld von Erklärvideos kann die Frage zusätzlich konkretisiert werden, etwa indem sie sich auf ein bestimmtes Projekt bezieht. Ein Beispiel wäre: „Wie wahrscheinlich ist es, dass Sie das von uns produzierte Erklärvideo für Ihr Produkt X weiterempfehlen?“ Dadurch wird die Messung spezifischer und die Weiterempfehlungsrate lässt sich einzelnen Projekten, Formaten oder Leistungsbausteinen zuordnen.

Abgrenzung zu anderen Kennzahlen

Die Weiterempfehlungsrate wird häufig in einem Atemzug mit Zufriedenheitswerten genannt, ist jedoch nicht identisch mit einer allgemeinen Kundenzufriedenheit. Eine Person kann zufrieden sein, ohne aktiv zu empfehlen, zum Beispiel weil sie Empfehlungen als zu privat empfindet oder weil sie keine passende Gelegenheit sieht. Umgekehrt kann jemand begeistert empfehlen, obwohl einzelne Details noch optimierbar sind. Die Weiterempfehlungsrate fokussiert daher speziell auf die Bereitschaft, das eigene Netzwerk einzubeziehen.

Im Vergleich zu Kennzahlen wie Conversion Rate oder Klickrate misst die Weiterempfehlungsrate nichts direkt Verkaufbares, sondern eine Haltung. Sie zeigt, wie stark Kundinnen und Kunden emotional und inhaltlich hinter der Leistung stehen. Gerade bei Erklärvideos, Animation oder Illustration ist diese emotionale Bindung wichtig, da es sich oft um kreative und erklärungsbedürftige Leistungen handelt, bei denen Vertrauen in die Expertise des Dienstleisters eine große Rolle spielt.

Praxisbeispiele aus Videoproduktion und Marketing

Um die Funktion der Weiterempfehlungsrate greifbarer zu machen, lohnt sich ein Blick in typische Situationen aus dem Alltag von Marketingverantwortlichen und Produktionsstudios.

Beispiel 1: Erklärvideo Agentur mit Stammkundschaft

Ein Unternehmen lässt ein Erklärvideo produzieren, um ein komplexes Softwareprodukt zu erklären. Nach erfolgreichem Projektabschluss erhält der Marketingverantwortliche eine kurze Umfrage mit der Frage zur Weiterempfehlung. Er vergibt eine hohe Bewertung und schreibt im Freitext, dass er die Agentur bereits im eigenen Netzwerk erwähnt hat. Für die Agentur ist dies mehr als nur ein nettes Feedback. Eine hohe Weiterempfehlungsrate in dieser Kundengruppe zeigt, dass die Prozesse, die Kommunikation und die Qualität der Animationen so überzeugend sind, dass Kundinnen und Kunden bereit sind, ihren eigenen Ruf einzusetzen, um den Dienstleister zu empfehlen.

Beispiel 2: Social Media Kampagne mit Video Content

Eine Marke veröffentlicht regelmäßig kurze Animationsvideos auf Social Media, um ein neues Produkt zu bewerben. Die Klickzahlen sind ordentlich, dennoch bleiben Anfragen aus. Durch eine nachgeschaltete Befragung stellt das Marketingteam fest, dass zwar viele Nutzerinnen und Nutzer die Videos ansehen, aber nur wenige bereit wären, sie aktiv zu teilen oder weiterzuempfehlen. Die Weiterempfehlungsrate ist also niedrig. Dies ist ein Hinweis darauf, dass die Inhalte zwar sichtbar sind, aber möglicherweise nicht genug Mehrwert, Relevanz oder emotionale Wirkung bieten, um eine Empfehlung auszulösen. Das Team passt daraufhin Storytelling, Tonalität und Call to Action an, um die Videos empfehlenswerter zu machen.

Beispiel 3: Interne Kommunikation mit Erklärvideos

Auch in der internen Kommunikation, beispielsweise bei Schulungsvideos oder Onboarding Clips, kann die Weiterempfehlungsrate eine Rolle spielen. Wenn Mitarbeitende angeben, dass sie ein internes Erklärvideo Kolleginnen und Kollegen empfehlen würden, ist dies ein Hinweis auf Verständlichkeit und Relevanz. Das Unternehmen erkennt so, welche Formate intern besonders gut funktionieren und welche Themen sich für weitere Videoprojekte anbieten.

Einflussfaktoren auf die Weiterempfehlungsrate

Die Weiterempfehlungsrate wird von verschiedenen Faktoren beeinflusst, die sich teilweise gut steuern lassen. Im Bereich Videoproduktion und Marketing sind vor allem folgende Aspekte relevant:

  • Qualität des Endprodukts

    Ein Erklärvideo, das den Kern einer Botschaft klar vermittelt, visuell ansprechend ist und zur Marke passt, wird eher empfohlen. Qualität bezieht sich hier nicht nur auf Bild und Ton, sondern auch auf Storytelling, Dramaturgie und Verständlichkeit.

  • Projektablauf und Zusammenarbeit

    Selbst ein gutes Video wird seltener empfohlen, wenn der Weg dorthin für Kundinnen und Kunden anstrengend oder intransparent war. Ein strukturierter Prozess, klare Absprachen, verlässliche Deadlines und eine angenehme Kommunikation wirken sich positiv auf die Weiterempfehlungsrate aus.

  • Service und Betreuung

    Nachfragen, Anpassungen und zusätzliche Wünsche gehören im kreativen Umfeld zum Alltag. Wie flexibel und lösungsorientiert eine Agentur damit umgeht, prägt den Gesamteindruck. Ein guter Service trägt dazu bei, dass sich Kundinnen und Kunden ernst genommen fühlen und die Zusammenarbeit als partnerschaftlich erleben.

  • Preis Leistungs Verhältnis

    Im Marketing Umfeld ist es normal, dass Budgets genau beobachtet werden. Wenn Kundinnen und Kunden den Eindruck haben, dass sie für den Preis einen hohen Nutzen erhalten, steigt die Bereitschaft zur Empfehlung. Ein zu hoher oder unklarer Preis mindert die Weiterempfehlungsrate, selbst wenn das Ergebnis fachlich überzeugt.

  • Markenauftritt und Vertrauen

    Eine klare Positionierung, transparente Kommunikation und ein konsistenter Markenauftritt schaffen Vertrauen. Wer eine Agentur als glaubwürdig und zuverlässig erlebt, ist eher bereit, sie im eigenen Netzwerk zu empfehlen.

Messung und Auswertung im Arbeitsalltag

In der Praxis wird die Weiterempfehlungsrate meist im Rahmen kurzer Befragungen erhoben. Für Marketingverantwortliche ist wichtig, dass die Abfrage einfach, verständlich und zeitnah erfolgt. Besonders gut funktionieren automatisierte Abläufe, etwa wenn nach Projektabschluss automatisch eine E Mail mit einer Ein Frage Umfrage versendet wird.

Die Auswertung kann sehr schlicht gehalten sein. Einige Unternehmen berechnen den Anteil der Personen, die einen hohen Wert angeben, bezogen auf alle Befragten. Andere betrachten zusätzlich die Entwicklung über die Zeit, zum Beispiel pro Quartal oder pro Jahr. So lässt sich erkennen, ob Maßnahmen zur Qualitätsverbesserung Wirkung zeigen. Wieder andere vergleichen die Weiterempfehlungsrate verschiedener Leistungsbereiche, etwa Erklärvideos, Social Media Clips oder Illustrationsleistungen.

Wichtig ist, dass die Ergebnisse nicht nur gesammelt, sondern auch aktiv genutzt werden. Eine hohe Weiterempfehlungsrate kann im Marketing kommuniziert werden, etwa in Form von Kundenstimmen oder Referenzen. Eine niedrigere Rate kann ein Anlass sein, gezielt nachzufragen, wo genau Verbesserungsbedarf besteht. So wird die Kennzahl zu einem praktischen Steuerungsinstrument.

Konkrete Einsatzmöglichkeiten im Marketing

Für Marketingverantwortliche, die mit Agenturen, Videoproduzentinnen und Illustratoren zusammenarbeiten, bietet die Weiterempfehlungsrate mehrere praktische Einsatzmöglichkeiten.

Auswahl und Bewertung von Dienstleistern

Die Weiterempfehlungsrate kann ein Kriterium sein, um Dienstleister zu vergleichen. Fragt ein Unternehmen mehrere Agenturen an, kann es gezielt nach der eigenen Weiterempfehlungsrate und nach Referenzen aus ähnlichen Projekten fragen. Eine Agentur, die offen mit dieser Kennzahl umgeht, signalisiert Transparenz und Selbstbewusstsein. Im Gegenzug kann das Unternehmen nach Projektende selbst die eigene Weiterempfehlungsbereitschaft erfassen und so ein internes Bild der Zusammenarbeit aufbauen.

Optimierung von Kampagnen

Im Rahmen von Marketingkampagnen mit Video Content kann die Weiterempfehlungsrate helfen, die Qualität der Inhalte zu bewerten. Werden Videos zwar geklickt, aber selten geteilt oder weiterempfohlen, kann dies auf fehlende Relevanz oder unklare Botschaften hinweisen. Eine gezielte Befragung der Zielgruppe zeigt, welche Inhalte als so wertvoll empfunden werden, dass man sie anderen zeigen möchte. Auf dieser Basis lassen sich zukünftige Videos besser auf Bedürfnisse und Erwartungen ausrichten.

Aufbau von Empfehlungsmarketing

Eine hohe Weiterempfehlungsrate ist eine ideale Grundlage, um strukturiertes Empfehlungsmarketing aufzubauen. Wenn viele Kundinnen und Kunden ohnehin bereit sind zu empfehlen, können sie gezielt unterstützt werden. Im Umfeld von Erklärvideos kann dies zum Beispiel bedeuten, dass fertige Videos so bereitgestellt werden, dass sie leicht eingebettet, geteilt oder in Präsentationen genutzt werden können. Auch persönliche Follow ups, in denen nach Kontakten im Netzwerk gefragt wird, sind denkbar, sofern sie respektvoll und passend formuliert sind.

Typische Herausforderungen und Lösungsansätze

In der Praxis gibt es einige Stolpersteine bei der Arbeit mit der Weiterempfehlungsrate. Wer sie kennt, kann gezielt gegensteuern.

  • Geringe Rücklaufquote

    Viele Unternehmen erleben, dass nur ein kleiner Teil der Kundschaft auf Feedbackanfragen reagiert. Hier hilft es, die Befragung so kurz wie möglich zu halten, den Zeitpunkt gut zu wählen und den Nutzen zu erklären. Eine einzelne Frage zur Weiterempfehlung kurz nach einem erfolgreich abgeschlossenen Projekt hat deutlich bessere Chancen auf eine Antwort als ein langer Fragebogen zu einem zufälligen Zeitpunkt.

  • Verzerrte Ergebnisse

    Manchmal antworten vor allem sehr zufriedene oder sehr unzufriedene Personen. Um ein ausgewogeneres Bild zu erhalten, kann es sinnvoll sein, Befragungen regelmäßig und systematisch durchzuführen, statt nur in besonderen Situationen. Zudem kann man verschiedene Kundensegmente getrennt betrachten, etwa nach Unternehmensgröße, Branche oder Projektart.

  • Unklare Konsequenzen

    Eine Kennzahl ist nur hilfreich, wenn klar ist, was damit geschehen soll. Unternehmen sollten vorab definieren, wie sie auf bestimmte Entwicklungen reagieren. Sinkt die Weiterempfehlungsrate, kann dies ein Signal sein, Prozesse zu überprüfen, zusätzliche Beratung anzubieten oder die Qualitätssicherung zu stärken. Steigt sie, kann dies ein Anlass sein, erfolgreiche Vorgehensweisen zu dokumentieren und auszubauen.

Weiterempfehlungsrate und Kundenbeziehungen

Die Weiterempfehlungsrate hat nicht nur eine analytische Seite, sondern spiegelt auch die Qualität von Beziehungen wider. Wer eine Agentur oder ein Produkt empfiehlt, setzt damit ein persönliches Vertrauenssignal. Besonders bei erklärungsbedürftigen Leistungen wie Videoproduktion, Animation oder Illustration ist dies eine starke Form der Anerkennung. Empfehlende Personen zeigen damit, dass sie sich mit dem Angebot identifizieren und es für hilfreich halten.

Für Dienstleister ist es sinnvoll, diese Beziehungen bewusst zu pflegen. Wer weiß, dass bestimmte Kundinnen und Kunden eine hohe Weiterempfehlungsbereitschaft haben, kann sie gezielt als Referenz ansprechen, sie zu Fallstudien einladen oder sie um Zitate für die eigene Website bitten. Gleichzeitig sollte jede Form der Nutzung von Empfehlungen respektvoll und transparent erfolgen. Empfehlungsgeberinnen und Empfehlungsgeber sollten immer selbst bestimmen können, wie sichtbar ihre Empfehlung sein darf.

Praktische Tipps zur Verbesserung der Weiterempfehlungsrate

Marketingverantwortliche und Agenturen, die ihre Weiterempfehlungsrate gezielt steigern möchten, können mit einigen klaren, praxisnahen Maßnahmen beginnen.

  • Erwartungen zu Beginn klären

    Je klarer zu Projektstart definiert wird, was das Ergebnis leisten soll, desto eher fühlen sich Kundinnen und Kunden am Ende gut abgeholt. Ein gemeinsames Briefing, in dem Ziele, Zielgruppen und Botschaften festgehalten werden, reduziert Missverständnisse und stärkt die Zufriedenheit.

  • Transparente Kommunikation im Projektverlauf

    Regelmäßige Updates, klare Ansprechpartner und ein strukturierter Umgang mit Feedback geben Sicherheit. Wer sich gut informiert fühlt, bewertet die Zusammenarbeit meist positiver und ist eher bereit, sie weiterzuempfehlen.

  • Mehrwert über das Projekt hinaus bieten

    Zusätzliche Hinweise zur Verbreitung von Videos, Tipps zur Einbindung in Landingpages oder Empfehlungen für Social Media können den wahrgenommenen Nutzen erhöhen. Wenn Kundinnen und Kunden merken, dass ihr Erfolg im Mittelpunkt steht, steigt die Weiterempfehlungsrate.

  • Feedback aktiv einholen

    Wer nach Projektende gezielt nach Feedback fragt und Rückmeldungen ernst nimmt, signalisiert Wertschätzung. Kritische Hinweise sind eine Chance, Abläufe zu verbessern. Positive Rückmeldungen können nach Zustimmung als Referenz genutzt werden.

  • Erfolgsbeispiele sichtbar machen

    Wenn Kundinnen und Kunden sehen, dass andere Unternehmen mit ähnlichen Profilen gute Erfahrungen gemacht haben, stärkt dies das Vertrauen. Fallstudien, Kundenstimmen und Beispiele erfolgreicher Erklärvideos unterstützen die Bereitschaft, selbst zu empfehlen.

Rolle der Weiterempfehlungsrate in der strategischen Planung

In der strategischen Marketingplanung kann die Weiterempfehlungsrate als wichtiger Frühindikator dienen. Sie zeigt, ob ein Angebot nicht nur akzeptiert, sondern aktiv unterstützt wird. Während klassische Kennzahlen wie Umsatz, Leads oder Auftragsvolumen erst im Nachhinein sichtbar werden, kann eine sinkende Weiterempfehlungsrate frühzeitig darauf hinweisen, dass sich Bedürfnisse, Erwartungen oder Marktbedingungen verändern.

Unternehmen, die regelmäßig ihre Weiterempfehlungsrate beobachten, können Trends schneller erkennen. Wenn beispielsweise die Weiterempfehlungsrate für klassische Erklärvideos sinkt, während sie für interaktive Formate oder Social Media Clips steigt, kann dies ein Hinweis auf veränderte Nutzungsgewohnheiten der Zielgruppe sein. So lassen sich Angebote, Budgets und Ressourcen rechtzeitig anpassen.

Insgesamt ist die Weiterempfehlungsrate damit weit mehr als eine nette Zusatzinformation. Sie ist ein komprimierter Ausdruck dessen, wie glaubwürdig, nützlich und empfehlenswert eine Leistung im Alltag der Kundinnen und Kunden wahrgenommen wird. Gerade im Umfeld von Erklärvideos, Videoproduktion, Animation, Illustration und Marketing, wo Vertrauen, Kreativität und Verständlichkeit eng miteinander verbunden sind, bietet die Weiterempfehlungsrate einen praxisnahen und verständlichen Zugang zur Qualität der eigenen Arbeit und zur Stärke der eigenen Kundenbeziehungen.

Häufige Fragen zu „Weiterempfehlungsrate"

Die Weiterempfehlungsrate zeigt, wie viele Ihrer Kunden Ihr Angebot aktiv an andere Personen empfehlen. Im Kontext von Erklärvideos und Videoproduktion misst sie, wie stark Ihre Inhalte begeistern und Vertrauen schaffen. Eine hohe Weiterempfehlungsrate ist ein Hinweis auf hohe Zufriedenheit und starke Markenbindung.

In der Praxis fragt man Kunden meist, wie wahrscheinlich sie eine Empfehlung aussprechen würden, zum Beispiel auf einer Skala von 0 bis 10. Aus den Antworten wird dann ein Wert gebildet, etwa der bekannte Net Promoter Score, der auf der Differenz von Promotoren und Kritikern basiert. Vereinfacht lässt sich auch der Anteil der Kunden messen, die tatsächlich aktiv empfohlen haben, etwa über geteilte Videos oder geworbene Neukunden.

Erklärvideos und Animationen werden häufig über persönliche Empfehlungen, Social Media und interne Weiterleitungen verbreitet. Wenn viele Zuschauer Ihr Video weiterempfehlen, steigt die Reichweite ohne zusätzliche Mediakosten. Das signalisiert zugleich, dass Inhalt, Story und Gestaltung Ihre Zielgruppe wirklich überzeugen.

Entscheidend sind ein klarer Nutzen, eine verständliche Story und eine professionelle, zur Marke passende Gestaltung. Fragen Sie aktiv nach Feedback, integrieren Sie einfache Sharing Möglichkeiten und nutzen Sie Call to Actions, die zum Weiterleiten anregen. Testen Sie verschiedene Versionen Ihrer Videos, um herauszufinden, welche Inhalte am häufigsten geteilt und empfohlen werden.

Mehr als Theorie: Wir produzieren Ihr Erklärvideo

Seit über 25 Jahren produziert mattostudios Erklärvideos, Animationen und Illustrationen für Wirtschaft und Politik – aus Stuttgart, München und Villingen-Schwenningen.

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