Von Serhan Sidan, Geschäftsführer mattostudios · Aktualisiert am 21.10.2026
Mitarbeiterschulung per Erklärvideo: Onboarding, Software und Prozesse einmal erklären
Jede neue Kollegin bekommt dieselbe Einführung, jede Software-Umstellung dieselben Fragen, jeder Prozess dieselbe Erklärung – nur eben jedes Mal von einer anderen Person, in anderer Qualität. Erklärvideos beenden diese Wiederholungsschleife: Einmal sauber erklärt, beliebig oft abrufbar, für alle gleich gut.
Wo interne Schulung heute Zeit frisst
In den meisten Unternehmen findet Wissensvermittlung informell statt: Die erfahrene Kollegin zeigt dem Neuen das System, der Teamlead erklärt zum dritten Mal den Urlaubsantrag, die IT beantwortet per Ticket, was im Handbuch steht. Das funktioniert, solange wenig Fluktuation herrscht und die Wissensträger Zeit haben. Beides ist selten der Fall. Die Folge: Onboarding dauert Wochen, Wissen hängt an Personen und Fehler wiederholen sich.
Drei Schulungsfelder mit dem größten Hebel
Onboarding neuer Mitarbeitender: Wer sind wir, wie arbeiten wir, was erwartet dich in den ersten Wochen? Eine Videoserie begrüßt neue Kolleginnen und Kollegen schon vor dem ersten Arbeitstag, erklärt Strukturen und Ansprechpartner und nimmt die Unsicherheit des Anfangs. Vorgesetzte starten das erste Gespräch mit Menschen, die bereits Bescheid wissen.
Software und Tools: Neues CRM, neues Ticketsystem, neue Zeiterfassung. Ein animiertes Einführungsvideo erklärt den Sinn der Umstellung, kurze Screencasts die konkreten Klickwege. Beides zusammen senkt den Schulungsaufwand und die Zahl der Support-Anfragen nach dem Go-live spürbar.
Prozesse und Abläufe: Reisekostenabrechnung, Beschaffung, Qualitätssicherung, Reklamationsbearbeitung. Prozesse, die im Intranet als Flussdiagramm liegen, werden im Video zur nachvollziehbaren Geschichte: Wer macht wann was, und warum in dieser Reihenfolge?
So planen Sie eine Schulungsserie
Fragen sammeln, nicht Themen: Der beste Ausgangspunkt sind die Fragen, die Ihr Team tatsächlich immer wieder beantwortet. Fragen Sie HR, IT-Support und Teamleads nach ihren Top 10. Jede dieser Fragen ist ein Videokandidat.
Ein Thema pro Video: Drei bis sieben Minuten, klarer Titel, ein Lernziel. So können Mitarbeitende gezielt nachschlagen, und Sie aktualisieren bei Änderungen nur das betroffene Modul. Wie didaktisch saubere Lernvideos aufgebaut sind, beschreibt unser Beitrag zu Schulungsvideos für E-Learning.
Wiedererkennbarer Stil: Feste Charaktere, Farben und ein vertrauter Sprecher machen aus Einzelvideos ein System. Lernende konzentrieren sich auf den Inhalt statt auf die Form, und jedes Folgevideo wird günstiger, weil Stil und Figuren bereits existieren. Welche Gestaltung zu Ihrem Unternehmen passt, zeigt der Überblick der Erklärvideo-Stile.
Am richtigen Ort ablegen: Das beste Schulungsvideo nützt nichts, wenn niemand es findet. Intranet, Lernplattform, Wissensdatenbank oder direkt verlinkt aus der Software: Planen Sie die Distribution von Anfang an mit. Mehr dazu unter Nach dem Video kommt die Distribution.
Pflichtthemen integrieren: Datenschutz, Arbeitsschutz und IT-Sicherheit gehören in jedes Onboarding. Wie diese Themen als Video funktionieren, lesen Sie im Beitrag Sicherheit erklären.
Was eine Schulungsserie kostet und bringt
Die Einzelfolge folgt der üblichen Erklärvideo-Preislogik; ab der zweiten Folge sinken die Kosten deutlich, weil Stil, Charaktere und Sprecher stehen. Dem gegenüber steht die gesparte Zeit erfahrener Mitarbeitender, die nicht mehr dieselbe Einführung wiederholen – eine Rechnung, die wir im Ratgeber Zeitersparnis durch Erklärvideos aufmachen. Die Preisgrundlagen finden Sie unter Was kostet ein Erklärvideo?, Beispiele in unseren Referenzen. Oder Sie fragen direkt an und erhalten ein Serienangebot.
Mit den Fragen, die HR, IT-Support und Führungskräfte am häufigsten beantworten. Die zehn häufigsten Themen ergeben eine erste Serie mit sofort spürbarer Entlastung.
Drei bis sieben Minuten pro Thema. Ein Lernziel pro Video, klarer Titel, direkt nachschlagbar. Längere Inhalte werden in mehrere Module geteilt.
Animierte Videos lassen sich modular aktualisieren: Einzelne Szenen, Texte oder Sprechersätze werden ausgetauscht, ohne das gesamte Video neu zu produzieren.
Ja, das ist für Software-Schulungen sogar ideal: Das animierte Video erklärt das Warum und den Überblick, der Screencast zeigt die konkreten Klickwege.
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Teamleiterin Videoproduktion