Marketing & Kommunikation · Ein Begriff aus dem MediaPedia-Lexikon von mattostudios

Growth Marketing einfach erklärt

Growth Marketing verbindet kreative Erklärvideos mit datenbasierten Marketingmaßnahmen, um nachhaltig mehr Reichweite, Leads und Umsatz zu erzielen.

Im modernen Marketing hat sich in den letzten Jahren ein Ansatz etabliert, der besonders gut zu digitalen Formaten wie Erklärvideos, Social Media Clips und animierten Werbemitteln passt. Dieser Ansatz trägt den Namen Growth Marketing und verbindet klassische Marketingarbeit mit datengetriebenen Experimenten und kontinuierlicher Optimierung. Für Marketing-Verantwortliche, die mit Videoproduktion, Animation und Content-Kampagnen arbeiten, eröffnet Growth Marketing neue Möglichkeiten, Budgets gezielter einzusetzen und schneller zu lernen, was wirklich funktioniert.

Begriff und Grundidee

Growth Marketing bezeichnet einen Marketing-Ansatz, der sich konsequent auf messbares Wachstum konzentriert. Wachstum kann dabei verschiedene Formen annehmen. Das können mehr Website-Besucher sein, mehr qualifizierte Leads, mehr Anfragen nach einem Erklärvideo, mehr abgeschlossene Verträge oder auch eine höhere Nutzung eines Kundenportals. Entscheidend ist, dass das Ziel klar definiert und messbar ist.

Im Unterschied zu rein klassischen Kampagnen, die häufig über längere Zeiträume geplant und dann unverändert ausgespielt werden, arbeitet Growth Marketing mit kurzen Zyklen von Planung, Test, Auswertung und Anpassung. Man testet zum Beispiel zwei Versionen eines Video-Thumbnails, zwei unterschiedliche Video-Längen oder zwei Varianten einer Landingpage und entscheidet anschließend anhand von Zahlen, welche Variante besser funktioniert.

Kurz gefasst: Growth Marketing ist ein systematischer Prozess, um mit kleinen, kontrollierten Experimenten herauszufinden, welche Marketingmaßnahmen ein Unternehmen wirklich wachsen lassen.

Abgrenzung zum klassischen Marketing

Viele Elemente aus dem klassischen Marketing bleiben auch im Growth Marketing wichtig. Markenführung, Zielgruppenverständnis und ein klares Leistungsversprechen sind weiterhin Grundlagen jeder erfolgreichen Kommunikation. Der Unterschied liegt weniger im Was als im Wie.

Fokus auf laufendes Lernen

Während klassische Kampagnen häufig nach dem Motto Planen, produzieren, ausspielen ablaufen, versteht sich Growth Marketing als fortlaufender Lernprozess. Eine Videokampagne ist nicht einfach fertig, wenn sie online geht. Sie ist der Startpunkt für Tests, Anpassungen und Verbesserungen.

  • Ein Erklärvideo wird zunächst in einer Basisversion veröffentlicht
  • Parallel werden unterschiedliche Vorschaubilder, Titel und Beschreibungen getestet
  • Aus den Ergebnissen wird abgeleitet, wie das Video optimiert oder wie ein nächstes Video gestaltet werden sollte

So entstehen nach und nach Inhalte, die immer besser zur Zielgruppe passen, statt auf einmal eine vermeintlich perfekte Produktion zu veröffentlichen.

Daten statt Bauchgefühl

Im Alltag von Marketing-Verantwortlichen spielen persönliche Erfahrungen und Kreativität eine große Rolle. Growth Marketing ergänzt diese Faktoren um eine konsequente Auswertung von Zahlen. Es geht nicht darum, Kreativität zu ersetzen, sondern darum, kreative Ideen an realen Ergebnissen zu messen.

Ein typisches Beispiel aus der Videoproduktion: Das Kreativteam ist überzeugt, dass eine humorvolle Animation besser ankommt als eine sachliche. Mit Growth Marketing wird diese Annahme getestet, indem zwei Versionen eines kurzen Werbevideos produziert und parallel ausgespielt werden. Die Entscheidung für die weitere Kampagnenplanung fällt anschließend anhand von Kennzahlen wie Klickrate, Verweildauer und Anzahl der Anfragen.

Zentrale Elemente von Growth Marketing

Growth Marketing besteht nicht aus einem einzelnen Werkzeug, sondern aus einer Kombination von Denkweise, Prozessen und Methoden. Einige Elemente sind besonders wichtig.

1. Klare Ziele und Kennzahlen

Jede Maßnahme im Growth Marketing beginnt mit einer klaren Zieldefinition. Erst wenn klar ist, was wachsen soll, lassen sich sinnvolle Experimente planen. Im Umfeld von Erklärvideos und Videoproduktion können Ziele zum Beispiel sein:

  • Mehr qualifizierte Anfragen über ein Kontaktformular
  • Höhere Wiedergabedauer von Produktvideos
  • Mehr Newsletter-Anmeldungen über eine Video-Landingpage
  • Steigerung der Conversion Rate nach dem Ansehen eines Erklärvideos

Zu jedem Ziel gehört mindestens eine Kennzahl, die regelmäßig gemessen wird. Für ein Erklärvideo können das unter anderem Wiedergabedauer, Abbruchpunkte, Klicks auf Call-to-Action-Buttons oder die Anzahl der generierten Leads sein.

2. Hypothesen formulieren

Statt Kampagnen nur aus dem Bauch heraus zu planen, formuliert Growth Marketing konkrete Annahmen. Eine Hypothese könnte lauten:

Wenn wir im Vorschaubild eines Erklärvideos eine reale Person statt einer Illustration zeigen, erhöht sich die Klickrate, weil das Video persönlicher wirkt.

Oder:

Wenn wir am Ende des Videos einen klaren Call to Action einbauen, steigt die Anzahl der Kontaktanfragen, weil die Zuschauer wissen, was sie als nächstes tun sollen.

Solche Hypothesen dienen als Grundlage für Tests. Sie machen transparent, warum eine Maßnahme umgesetzt wird und welche Veränderung erwartet wird.

3. Testen und Experimentieren

Ein zentrales Werkzeug im Growth Marketing sind A/B Tests. Dabei werden zwei Varianten eines Elements gegeneinander getestet. Im Kontext von Videomarketing können das sein:

  • Zwei unterschiedliche Thumbnails für dasselbe Video
  • Zwei Varianten der ersten fünf Sekunden eines Werbeclips
  • Zwei verschiedene Längen eines Erklärvideos
  • Zwei Ausprägungen einer animierten Intro-Sequenz

Die Varianten werden jeweils einem Teil der Zielgruppe gezeigt. Anschließend wird ausgewertet, welche Version besser abgeschnitten hat. Auf Basis dieser Ergebnisse wird entschieden, welche Variante künftig eingesetzt wird.

4. Kontinuierliche Optimierung

Growth Marketing ist kein einmaliges Projekt, sondern ein laufender Prozess. Nach jedem Test folgt eine Phase der Auswertung und Anpassung. Das kann bedeuten:

  • Ein Video wird neu geschnitten, weil viele Zuschauer früh abspringen
  • Die Tonspur wird überarbeitet, weil die Verständlichkeit gering ist
  • Die Platzierung eines Videos auf der Website wird verändert, weil es an anderer Stelle besser performt
  • Der Call to Action am Ende des Videos wird klarer formuliert

So entwickeln sich Inhalte schrittweise weiter, statt in festen Kampagnenblöcken zu verharren.

5. Zusammenarbeit über Abteilungsgrenzen hinweg

Im Growth Marketing arbeiten häufig verschiedene Rollen eng zusammen. Kreative, Datenanalysten, Performance Marketer und Vertriebsmitarbeitende bringen ihre Perspektiven ein. Gerade im Bereich Videoproduktion ist diese Zusammenarbeit wertvoll:

  • Das Kreativteam entwickelt ansprechende Storylines und Visuals
  • Das Marketing-Team definiert Zielgruppe und Kanäle
  • Die Datenanalyse zeigt, wie das Video tatsächlich genutzt wird
  • Der Vertrieb liefert Rückmeldungen aus Kundengesprächen

Aus dieser Kombination entstehen Ideen, die sowohl kreativ als auch wirkungsvoll sind.

Beispiele aus der Videoproduktion

Um Growth Marketing greifbar zu machen, lohnt sich ein Blick auf typische Szenarien aus dem Alltag mit Erklärvideos, Animationsfilmen und Marketingclips.

Beispiel 1: Optimierung einer Video-Landingpage

Ein Unternehmen setzt ein animiertes Erklärvideo ein, um eine neue Softwarelösung zu erklären. Das Video wird auf einer speziellen Landingpage eingebunden. Ziel ist es, dass Besucher nach dem Ansehen des Videos eine Demo anfragen.

Im Rahmen von Growth Marketing könnte der Prozess so aussehen:

  • Zunächst wird gemessen, wie viele Besucher die Seite aufrufen, wie viele das Video starten, wie lange sie schauen und wie viele eine Demo anfragen
  • Die Daten zeigen, dass viele Zuschauer das Video nach 30 Sekunden abbrechen
  • Das Team formuliert die Hypothese, dass der Einstieg zu langsam ist und die wichtigsten Vorteile zu spät genannt werden
  • Es wird eine zweite Version des Videos erstellt, bei der die Kernbotschaft und der Nutzen der Software bereits in den ersten zehn Sekunden klar werden
  • Beide Versionen werden parallel getestet
  • Die Auswertung zeigt, dass die neue Version eine deutlich höhere Wiedergabedauer und mehr Demo-Anfragen erzeugt

Auf dieser Grundlage wird die optimierte Version dauerhaft eingesetzt und die nächste Optimierungsrunde geplant, zum Beispiel ein Test verschiedener Call-to-Action-Formulierungen.

Beispiel 2: Social Media Clips aus einem Erklärvideo

Ein Unternehmen verfügt bereits über ein längeres Erklärvideo. Im Sinne von Growth Marketing wird geprüft, wie sich daraus mehrere kurze Social Media Clips entwickeln lassen, die auf verschiedenen Plattformen getestet werden.

  • Aus dem Originalvideo werden mehrere 15 bis 30 Sekunden lange Ausschnitte erstellt
  • Jeder Clip erhält ein eigenes Messaging, zum Beispiel einen Fokus auf Problem, Lösung oder konkreten Nutzen
  • Die Clips werden mit unterschiedlichen Texten und Vorschaubildern auf Plattformen wie LinkedIn oder Instagram veröffentlicht
  • Anschließend werden Kennzahlen wie Klickrate, Kommentaranzahl und Klicks auf den Link zur Website analysiert

Die Ergebnisse zeigen, welche Botschaften und Bildwelten die Zielgruppe am stärksten ansprechen. Diese Erkenntnisse fließen sowohl in die weitere Social Media Planung als auch in die Konzeption zukünftiger Erklärvideos ein.

Typische Werkzeuge und Methoden

Growth Marketing nutzt eine Reihe von Werkzeugen, die vielen Marketing-Verantwortlichen bereits bekannt sind, aber in einem systematischen Rahmen eingesetzt werden.

Analyse- und Tracking-Tools

Ohne Messung kein Wachstum. Typische Messpunkte im Videomarketing sind:

  • Aufrufzahlen und Wiedergabedauer von Videos
  • Abbruchraten an bestimmten Stellen im Video
  • Klicks auf Call-to-Action-Elemente rund um das Video
  • Conversion Rates nach dem Ansehen eines Videos

Solche Daten helfen zu erkennen, welche Inhalte funktionieren und wo Optimierungspotenzial besteht.

A/B Tests und Varianten

Wie bereits beschrieben, gehören A/B Tests zu den wichtigsten Methoden im Growth Marketing. Gerade im Bereich Video lassen sich viele Elemente variieren, ohne jedes Mal eine komplette Neuproduktion starten zu müssen:

  • Andere Thumbnails und Titel
  • Angepasste Intros oder Outros
  • Zusätzliche Untertitel für mobile Nutzer
  • Unterschiedliche Call-to-Action-Buttons auf der Website

Durch diese variablen Bausteine wird Videocontent flexibler und kann gezielt auf verschiedene Zielgruppen zugeschnitten werden.

Customer Journey Betrachtung

Growth Marketing betrachtet nicht nur einzelne Klicks, sondern die gesamte Reise eines potenziellen Kunden. Im Umfeld von Erklärvideos kann das bedeuten:

  • Ein kurzer Teaserclip weckt erstes Interesse in sozialen Netzwerken
  • Ein ausführlicheres Erklärvideo vertieft das Verständnis auf einer Landingpage
  • Ein zusätzliches Tutorial-Video unterstützt Kunden nach dem Kauf

Jede dieser Stationen kann gemessen und optimiert werden. So entsteht ein durchgängiger Videofunnel, der Interessenten Schritt für Schritt begleitet.

Vorteile für Marketing-Verantwortliche

Für Verantwortliche in Marketing und Kommunikation bietet Growth Marketing mehrere handfeste Vorteile, gerade wenn Budgets begrenzt sind und Inhalte wie Erklärvideos oder Animationen aufwendig in der Produktion sind.

Gezielterer Einsatz von Budgets

Statt große Summen in eine einzige, umfangreiche Videoproduktion zu investieren, ermöglicht Growth Marketing ein schrittweises Vorgehen. Ein Unternehmen kann zum Beispiel mit einem kompakten Kernvideo starten und auf Basis der Ergebnisse entscheiden, welche zusätzlichen Varianten oder Längen sich lohnen.

Dadurch werden Investitionen besser abgesichert. Geld fließt in Maßnahmen, die sich bereits als wirksam erwiesen haben, statt ausschließlich auf Annahmen zu beruhen.

Schnellere Lernkurve

Durch die kurzen Testzyklen lernen Teams schneller, was bei ihrer Zielgruppe funktioniert. Besonders in dynamischen Märkten oder bei erklärungsbedürftigen Produkten ist dieser Lernvorsprung wertvoll. Wer früh erkennt, welche Botschaften, Bildsprachen oder Videoformate wirken, kann seine Kommunikation laufend verbessern.

Mehr Nähe zur Zielgruppe

Growth Marketing zwingt dazu, sich intensiv mit dem Verhalten der Zielgruppe zu beschäftigen. Statt nur zu vermuten, wie potenzielle Kunden reagieren, liefern Daten konkrete Hinweise. Zum Beispiel:

  • Welche Themen führen dazu, dass ein Video bis zum Ende geschaut wird
  • Welche Tonalität Vertrauen aufbaut
  • Ob animierte oder reale Szenen besser ankommen
  • Welche Fragen vor einer Kaufentscheidung noch offen sind

Diese Erkenntnisse helfen nicht nur bei der Optimierung einzelner Videos, sondern verbessern die gesamte Marketingkommunikation.

Herausforderungen und Grenzen

Auch wenn Growth Marketing viele Vorteile bietet, ist es kein Selbstläufer. Es gibt einige Punkte, auf die Marketing-Verantwortliche achten sollten.

Qualität und Marke im Blick behalten

Bei aller Experimentierfreude darf die Qualität der Inhalte nicht leiden. Ein Erklärvideo muss weiterhin professionell produziert, verständlich und zur Marke passend sein. Growth Marketing ergänzt diese Ansprüche, ersetzt sie aber nicht. Tests sollten immer innerhalb eines klar definierten Markenrahmens stattfinden.

Ausreichende Datenbasis

Damit Tests aussagekräftig sind, braucht es eine gewisse Menge an Daten. Bei sehr kleinen Zielgruppen oder selten aufgerufenen Videos können A/B Tests nur eingeschränkt sinnvoll sein. In solchen Fällen lohnt sich eine Kombination aus quantitativen Daten und qualitativen Rückmeldungen, etwa aus Kundengesprächen oder Nutzerinterviews.

Ressourcen und Organisation

Growth Marketing erfordert Zeit und Koordination. Hypothesen müssen formuliert, Tests geplant, Inhalte angepasst und Ergebnisse ausgewertet werden. Gerade in kleineren Teams ist es wichtig, klare Zuständigkeiten zu definieren und den Prozess überschaubar zu halten. Es ist sinnvoll, mit wenigen, gut geplanten Experimenten zu starten, statt zu viele Tests gleichzeitig anzugehen.

Praxisnahe Schritte für den Einstieg

Marketing-Verantwortliche, die Growth Marketing im Bereich Videoproduktion ausprobieren möchten, können in kleinen Schritten beginnen. Ein umfangreiches System ist am Anfang nicht nötig.

1. Ein klares Ziel wählen

Ein erster Schritt ist die Auswahl eines konkreten Ziels. Zum Beispiel:

  • Mehr Anfragen über die Videolandingpage generieren
  • Die Wiedergabedauer eines bestehenden Erklärvideos erhöhen
  • Die Klickrate auf Videoanzeigen in sozialen Netzwerken steigern

Dieses Ziel wird messbar definiert, etwa durch eine gewünschte prozentuale Steigerung innerhalb eines bestimmten Zeitraums.

2. Eine einfache Hypothese formulieren

Im nächsten Schritt wird eine einfache Hypothese aufgestellt, die mit überschaubarem Aufwand getestet werden kann. Beispiele:

  • Wenn wir das Thumbnail des Videos vereinfachen und den Titel klarer formulieren, steigt die Klickrate.
  • Wenn wir die wichtigsten Vorteile in den ersten zehn Sekunden nennen, schauen mehr Nutzer das Video länger.
  • Wenn wir am Ende des Videos eine konkrete Handlungsaufforderung einbauen, steigen die Kontaktanfragen.

3. Test planen und umsetzen

Auf Basis der Hypothese wird ein konkreter Test geplant. Dabei sollte vorher festgelegt werden:

  • Welche Varianten getestet werden
  • Wie lange der Test läuft
  • Welche Kennzahlen am Ende verglichen werden

Im Bereich Videomarketing kann dies bedeuten, zwei Versionen eines Thumbnails hochzuladen oder zwei leicht unterschiedliche Videos für einen begrenzten Zeitraum parallel auszuspielen.

4. Auswerten und lernen

Nach Ablauf des Testzeitraums werden die Ergebnisse ausgewertet. Wichtig ist, die Erkenntnisse klar zu dokumentieren, zum Beispiel:

  • Welche Variante besser abgeschnitten hat
  • Welche Hypothesen sich bestätigt oder nicht bestätigt haben
  • Welche Rückschlüsse sich für zukünftige Inhalte ziehen lassen

So entsteht nach und nach eine Wissensbasis, die bei weiteren Entscheidungen hilft.

Fazit

Growth Marketing bietet Unternehmen im Bereich Marketing und Kommunikation einen strukturierten Weg, ihre Maßnahmen gezielt auf Wachstum auszurichten und aus jedem Schritt zu lernen. Besonders im Umfeld von Erklärvideos, Animationsfilmen und Videoproduktion spielt dieser Ansatz seine Stärken aus. Videos sind sichtbare, wirkungsvolle Inhalte, aber ihre Produktion ist oft aufwendig. Growth Marketing sorgt dafür, dass diese Investitionen besser genutzt werden, indem Inhalte schrittweise optimiert, auf verschiedenen Kanälen getestet und konsequent an den Bedürfnissen der Zielgruppe ausgerichtet werden. Für Marketing-Verantwortliche ohne tiefes Vorwissen im Datenbereich ist wichtig zu verstehen, dass Growth Marketing nicht bedeutet, alles der Statistik zu überlassen. Es geht darum, Kreativität und Strategie mit messbaren Ergebnissen zu verbinden. Wer bereit ist, Ziele klar zu definieren, in kleinen Schritten zu testen und aus den Ergebnissen zu lernen, kann mit Growth Marketing seine Videokommunikation nachhaltig verbessern und langfristig ein tieferes Verständnis dafür entwickeln, welche Inhalte Kunden wirklich bewegen.

Häufige Fragen zu „Growth Marketing"

Growth Marketing ist ein Ansatz im Marketing, der sich konsequent auf messbares Wachstum konzentriert, etwa bei Reichweite, Leads oder Umsatz. Statt nur einzelne Kampagnen zu planen, werden laufend Ideen getestet, optimiert und skaliert, zum Beispiel mit Erklärvideos, Animationen und anderen Inhalten.

Klassisches Marketing setzt häufig auf große Kampagnen mit festen Budgets und Laufzeiten. Growth Marketing arbeitet dagegen experimenteller und datengetrieben, testet viele kleinere Maßnahmen wie verschiedene Videoformate oder Botschaften und investiert stärker in das, was nachweislich funktioniert.

Erklärvideos helfen, komplexe Inhalte einfach und schnell verständlich zu machen und steigern so Aufmerksamkeit und Verständnis für ein Angebot. Im Growth Marketing werden unterschiedliche Videoarten, Längen und Stile getestet, um herauszufinden, welche Variante die meisten Klicks, Anfragen oder Verkäufe erzeugt.

Grundlegendes Verständnis von Kennzahlen wie Klickrate, Conversion Rate oder Verweildauer ist hilfreich, auch ohne tiefes Technikwissen. Viele Tools zur Analyse von Videoaufrufen und Kampagnenerfolgen sind benutzerfreundlich, und spezialisierte Agenturen unterstützen bei der Auswertung und Optimierung.

Mehr als Theorie: Wir produzieren Ihr Erklärvideo

Seit über 25 Jahren produziert mattostudios Erklärvideos, Animationen und Illustrationen für Wirtschaft und Politik – aus Stuttgart, München und Villingen-Schwenningen.

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