Marketing & Kommunikation · Ein Begriff aus dem MediaPedia-Lexikon von mattostudios

Pinterest hat sich von einer reinen Ideen-Sammelplattform zu einem relevanten Marketingkanal entwickelt, der besonders für visuelle Branchen wie Erklärvideos, Videoproduktion, Animation und Illustration interessant ist. Wer visuelle Inhalte produziert, kann hier gezielt Aufmerksamkeit, Markenbekanntheit und qualifizierten Traffic aufbauen. Pinterest-Marketing bezeichnet alle strategischen und operativen Maßnahmen, mit denen Unternehmen Pinterest nutzen, um Produkte, Dienstleistungen oder Inhalte sichtbar zu machen und Nutzerinnen und Nutzer zu einer gewünschten Handlung zu führen.

Grundprinzipien von Pinterest als Marketingplattform

Um Pinterest-Marketing zu verstehen, hilft ein Blick auf die Funktionsweise der Plattform. Pinterest ist eine visuelle Suchmaschine. Menschen kommen nicht primär zur Unterhaltung, sondern um Inspiration zu finden und konkrete Probleme zu lösen, etwa: Wie erkläre ich ein komplexes Produkt verständlich, welche Videoformate eignen sich für Social Media oder wie plane ich eine Kampagne mit animierten Erklärvideos.

Pins, Pinnwände und Suchfunktion

Alle Inhalte auf Pinterest heißen Pins. Ein Pin besteht aus einem Bild oder Video, einem Titel, einer Beschreibung und einem Link zu einer externen Seite. Mehrere thematisch passende Pins werden auf Pinnwänden, den Boards, gesammelt. Nutzerinnen und Nutzer können eigene Boards anlegen, fremde Pins speichern und so ihre persönliche Ideensammlung aufbauen.

Die Suche ist zentral. Wer zum Beispiel nach Erklärvideo Beispiele oder Animation für Produktlaunch sucht, bekommt eine Vielzahl von Pins angezeigt. Genau hier setzt Pinterest-Marketing an. Ziel ist es, in diesen Suchergebnissen mit eigenen Pins sichtbar zu werden und Nutzerinnen und Nutzer auf die eigene Website, den Showreel oder eine Landingpage zu führen.

Pinterest als Inspirations- und Planungsplattform

Viele Menschen nutzen Pinterest für die Planung: Kampagnen, Events, Contentreihen oder Markenauftritte. Marketingverantwortliche legen zum Beispiel Boards an wie Content-Ideen für Q4 oder Storyboard Inspirationen. Für Anbieter von Videoproduktion, Animation und Illustration eröffnet das Chancen, sich früh in den Entscheidungsprozess einzuklinken. Wer mit Pinterest-Marketing präsent ist, kann schon in der Inspirationsphase Vertrauen aufbauen, bevor ein konkretes Angebot eingeholt wird.

Was versteht man unter Pinterest-Marketing

Pinterest-Marketing umfasst alle Aktivitäten, mit denen Unternehmen Pinterest systematisch einsetzen, um Marketingziele zu erreichen. Dazu gehört das Einrichten eines Business-Profils, die Planung und Gestaltung von Pins, die Optimierung für die Suche, der Aufbau von Reichweite sowie das Messen der Ergebnisse.

Typische Ziele von Pinterest-Marketing sind:

  • Steigerung der Markenbekanntheit bei klar definierten Zielgruppen
  • Aufbau von qualifiziertem Traffic auf Website, Blog oder Portfolio
  • Generierung von Leads, zum Beispiel für Beratungsgespräche zur Videoproduktion
  • Unterstützung von Produktlaunches oder Kampagnen mit visuellen Inhalten
  • Positionierung als Expertin oder Experte für bestimmte Themen, etwa Erklärvideos oder Motion Design

Gerade im Umfeld von Erklärvideos und Videoproduktion kann Pinterest-Marketing helfen, komplexe Leistungen greifbar zu machen. Statt lange Texte zu lesen, sehen Interessierte sofort Beispiele, Stilrichtungen und Anwendungsszenarien. Ein gut gestalteter Pin kann in Sekunden vermitteln, ob eine Agentur zum eigenen Markenauftritt passt.

Business-Profil und Grundlagen für Unternehmen

Die Basis für professionelles Pinterest-Marketing ist ein Business-Profil. Es bietet zusätzliche Funktionen wie Analytics, Werbemöglichkeiten und Rich Pins.

Business-Profil einrichten

Beim Einrichten des Profils sollten Unternehmen auf folgende Punkte achten:

  • Klare Profilbeschreibung: Kurz und verständlich erklären, was angeboten wird. Beispiel: Agentur für Erklärvideos, 2D-Animation und Videoproduktion für Marken und B2B-Unternehmen.
  • Markenkonformes Profilbild: In der Regel das Logo, damit die Marke wiedererkannt wird.
  • Verifizierte Website: Die eigene Domain verifizieren, um Zugriff auf umfangreichere Auswertungen zu erhalten.
  • Kontaktmöglichkeiten: Gut sichtbare Links zu Website, Kontaktformular oder Portfolio.

Ein professionell gestaltetes Profil schafft Vertrauen und bildet den Rahmen für alle weiteren Aktivitäten im Pinterest-Marketing.

Thematische Boards anlegen

Boards strukturieren alle Pins und helfen Nutzerinnen und Nutzern bei der Orientierung. Für eine Agentur im Bereich Videoproduktion könnten zum Beispiel folgende Boards sinnvoll sein:

  • Erklärvideos für B2B
  • 2D-Animation Beispiele
  • Illustrationsstile für Marken
  • Storyboard und Skript Inspiration
  • Social Media Videoformate

Jedes Board sollte einen klaren Fokus und eine aussagekräftige Beschreibung haben. So versteht die Pinterest-Suchmaschine besser, zu welchen Suchanfragen die Pins des Boards ausgespielt werden können. Dies ist ein wichtiger Baustein im Pinterest-Marketing, um langfristig organische Reichweite aufzubauen.

Content im Pinterest-Marketing: Pins planen und gestalten

Im Zentrum jeder Pinterest-Strategie stehen die einzelnen Pins. Sie sind die sichtbaren Bausteine, mit denen Unternehmen Aufmerksamkeit gewinnen. Besonders im Umfeld von Erklärvideos und Animation bietet Pinterest-Marketing viele kreative Möglichkeiten, Inhalte zu inszenieren.

Arten von Pins

Für das Pinterest-Marketing sind vor allem folgende Pin-Formate relevant:

  • Standard-Pins: Statische Bilder, zum Beispiel Key Visuals aus einem Erklärvideo, Illustrationen oder Thumbnails von Videoprojekten.
  • Video-Pins: Kurze Ausschnitte aus Erklärvideos, animierte Sequenzen oder Teaser für längere Produktionen.
  • Karussell-Pins: Mehrere Bilder in einem Pin, geeignet für Schritt-für-Schritt-Erklärungen, etwa zur Planung eines Erklärvideos.
  • Idea-Pins: Mehrseitige Pins mit Bildern und Videos, mit denen sich Prozesse, Tutorials oder Geschichten erzählen lassen, zum Beispiel der Ablauf einer Videoproduktion von der Idee bis zum fertigen Film.

Für Anbieter visueller Leistungen ist die Kombination aus Standard- und Video-Pins oft besonders wirkungsvoll. Statische Pins können klare Botschaften transportieren, während Video-Pins die Qualität von Animation und Storytelling zeigen.

Gestaltungsprinzipien für erfolgreiche Pins

Im Pinterest-Marketing gilt: Der erste Eindruck entscheidet. Pins sollten auf den ersten Blick verständlich sein und Interesse wecken. Wichtige Gestaltungsprinzipien sind:

  • Hochformat: Pinterest bevorzugt vertikale Formate, da sie auf mobilen Geräten mehr Platz einnehmen.
  • Klare Bildsprache: Das Motiv sollte das Thema des Pins aufgreifen. Ein Pin zum Thema Erklärvideo für Software zeigt idealerweise Szenen, die eine Softwareanwendung visualisieren.
  • Text-Overlays: Kurze Texte auf dem Bild helfen, den Inhalt einzuordnen, etwa So planen Sie Ihr erstes Erklärvideo oder 5 Animationsstile für Marken.
  • Markenelemente: Farben, Schriften und Logo sollten konsistent eingesetzt werden, um die Wiedererkennbarkeit zu erhöhen.
  • Klare Handlungsaufforderung: In der Beschreibung oder auf dem Bild kann eine Aufforderung stehen, zum Beispiel Leitfaden herunterladen oder Showreel ansehen.

Ein durchdachtes Design erhöht die Chance, dass Pins gespeichert, weiterverteilt und angeklickt werden. So trägt Pinterest-Marketing direkt zur Reichweite und zu mehr Websitebesuchen bei.

SEO auf Pinterest: Gefunden werden

Da Pinterest wie eine Suchmaschine funktioniert, ist Suchmaschinenoptimierung ein zentraler Bestandteil von Pinterest-Marketing. Ziel ist, dass Pins bei relevanten Suchanfragen möglichst weit oben erscheinen.

Keywords recherchieren und einsetzen

Keywords sind Suchbegriffe, die Nutzerinnen und Nutzer eingeben. Für eine Agentur im Bereich Videoproduktion könnten unter anderem folgende Begriffe relevant sein:

  • Erklärvideo erstellen
  • Produktvideo Ideen
  • 2D Animation Beispiele
  • Illustration für Markenauftritt
  • Video Marketing Strategie

Diese Begriffe lassen sich auf Pinterest direkt in der Suchleiste recherchieren. Während des Tippens zeigt Pinterest weitere Vorschläge an. Diese Vorschläge geben Hinweise darauf, wonach die Zielgruppe tatsächlich sucht. Im Pinterest-Marketing werden diese Keywords dann an folgenden Stellen eingebunden:

  • Im Profiltext und in den Board-Beschreibungen
  • Im Titel des Pins
  • In der Pin-Beschreibung
  • In alternativen Texten für Bilder, sofern verfügbar

Wichtig ist, Keywords natürlich und verständlich einzubauen. Statt eine Liste von Begriffen aneinanderzureihen, sollten vollständige Sätze verwendet werden, die den Nutzen des Pins erklären.

Relevanz und Konsistenz

Die Pinterest-Suchmaschine bewertet nicht nur einzelne Pins, sondern auch das gesamte Profil. Wer regelmäßig thematisch passende Pins veröffentlicht, signalisiert Relevanz für ein bestimmtes Themenfeld. Für das Pinterest-Marketing bedeutet das: Besser wenige, klar definierte Themen konsequent bespielen, als viele unterschiedliche Bereiche nur sporadisch zu bedienen.

Eine Agentur, die sich auf Erklärvideos und Animation konzentriert, kann sich zum Beispiel als Expertin für visuelle Erklärformate positionieren. Dazu passt ein Mix aus Pins zu Storytelling, Animationsstilen, Projektbeispielen und Tipps für die Zusammenarbeit mit einer Videoproduktion.

Strategien und Praxisbeispiele aus dem Marketing-Alltag

Damit Pinterest-Marketing nicht im Alltag untergeht, braucht es klare Prozesse und eine einfache Umsetzung. Besonders im Marketing-Alltag mit vielen parallelen Aufgaben ist es hilfreich, Pinterest als festen Bestandteil der Contentplanung zu verankern.

Content-Planung und Redaktionskalender

Ein strukturierter Plan hilft, regelmäßig neue Pins zu veröffentlichen. Ein einfacher Ansatz:

  • Monatliche Themen festlegen: Zum Beispiel Produktlaunch, Messeauftritt, Kampagne oder ein Schwerpunktthema wie Erklärvideos für HR.
  • Bestehende Inhalte nutzen: Blogartikel, Case Studies, Showreels oder Whitepaper können in mehrere Pins übersetzt werden.
  • Formate mischen: Statische Pins, Video-Pins und Idea-Pins kombinieren, um unterschiedliche Nutzerbedürfnisse zu bedienen.
  • Veröffentlichung planen: Tools zur Planung nutzen, damit Pins gleichmäßig über den Monat verteilt erscheinen.

So wird Pinterest-Marketing nicht zu einer Zusatzaufgabe, sondern Teil der bestehenden Contentstrategie.

Beispiel: Erklärvideo-Agentur

Eine Agentur für Erklärvideos möchte mehr Anfragen von B2B-Unternehmen generieren. Sie nutzt Pinterest-Marketing mit folgendem Ansatz:

  • Sie legt Boards an wie Erklärvideos für SaaS, Onboarding Videos und Interne Kommunikation.
  • Für jedes abgeschlossene Projekt erstellt sie mehrere Pins: einen mit einem Key Visual, einen mit einer kurzen animierten Sequenz und einen Idea-Pin, der den Projektablauf zeigt.
  • In den Beschreibungen erklärt sie, welche Herausforderung der Kunde hatte und wie das Erklärvideo zur Lösung beigetragen hat.
  • Jeder Pin verlinkt auf eine Landingpage mit mehr Details und einem Kontaktformular.

Auf diese Weise baut die Agentur eine visuelle Bibliothek auf, die potenziellen Kundinnen und Kunden zeigt, wie vielfältig Erklärvideos eingesetzt werden können. Pinterest-Marketing dient hier als Schaufenster und als Einstiegsweg in die Kundenreise.

Beispiel: Inhouse-Marketingteam

Ein Marketingteam eines mittelständischen Unternehmens plant eine neue Produktkampagne mit animierten Videos. Es nutzt Pinterest-Marketing, um die Sichtbarkeit der Kampagne zu erhöhen:

  • Sie erstellen Pins mit Ausschnitten aus dem Kampagnenvideo und mit erklärenden Grafiken zu Produktvorteilen.
  • Zusätzlich produzieren sie Infografiken, die den Nutzen des Produkts visuell darstellen.
  • In Idea-Pins zeigen sie Making-of-Einblicke aus der Videoproduktion, was Authentizität und Nähe zur Marke schafft.
  • Über die Pins führen sie Interessierte auf eine Kampagnenseite mit weiteren Informationen und Call-to-Action.

So wird die Reichweite der Kampagne erweitert, ohne dass zusätzliche Kanäle aufgebaut werden müssen. Pinterest-Marketing fungiert hier als Verstärker für bereits vorhandene Inhalte.

Paid Pinterest-Marketing: Werbung auf Pinterest

Neben organischen Maßnahmen gibt es auf Pinterest auch bezahlte Werbeformen. Sie können eingesetzt werden, um Reichweite schnell zu erhöhen oder bestimmte Zielgruppen gezielt anzusprechen.

Beworbene Pins

Beworbene Pins sehen aus wie normale Pins, werden aber gegen Bezahlung häufiger und an prominenteren Stellen ausgespielt. Für das Pinterest-Marketing sind sie interessant, wenn ein bestimmter Inhalt besondere Aufmerksamkeit erhalten soll, etwa ein neues Erklärvideo-Format oder ein Whitepaper zum Thema Video-Marketing.

Unternehmen können Zielgruppen nach Interessen, Keywords, Demografie oder auch nach bisherigen Interaktionen mit der eigenen Website auswählen. So lassen sich zum Beispiel Menschen ansprechen, die sich bereits für Themen wie Videoproduktion oder Animation interessieren.

Ziele von Werbekampagnen

Werbekampagnen im Rahmen von Pinterest-Marketing können auf unterschiedliche Ziele ausgerichtet sein:

  • Reichweite: Möglichst viele Menschen sollen einen Pin sehen, etwa beim Start einer neuen Kampagne.
  • Traffic: Nutzerinnen und Nutzer sollen auf eine Website oder Landingpage klicken.
  • Conversions: Bestimmte Aktionen wie Newsletter-Anmeldungen oder Kontaktanfragen stehen im Mittelpunkt.

Gerade für erklärungsbedürftige Leistungen wie Videoproduktion und Animation kann es sinnvoll sein, zunächst auf Reichweite und Traffic zu setzen, um die Marke bekannter zu machen und Vertrauen aufzubauen.

Erfolgsmessung im Pinterest-Marketing

Um den Nutzen von Pinterest-Marketing zu beurteilen, sind klare Kennzahlen wichtig. Das Business-Profil bietet Zugriff auf Pinterest Analytics, wo zentrale Daten ausgewertet werden können.

Wichtige Kennzahlen

Typische Kennzahlen im Pinterest-Marketing sind:

  • Impressions: Wie oft wurden Pins eingeblendet.
  • Saves: Wie oft wurden Pins auf fremden Boards gespeichert.
  • Outbound-Klicks: Wie viele Nutzerinnen und Nutzer sind zur Website oder Landingpage weitergegangen.
  • Engagement: Summe aus Klicks, Saves und weiteren Interaktionen.

Saves sind im Kontext von Pinterest-Marketing besonders interessant. Wer einen Pin speichert, möchte ihn später wiederfinden. Das ist ein starkes Signal dafür, dass der Inhalt relevant ist. Im Bereich Erklärvideos kann ein gespeicherter Pin bedeuten, dass eine Person das Thema für eine kommende Kampagne in Betracht zieht.

Auswertung und Optimierung

Auf Basis der Kennzahlen lassen sich Rückschlüsse ziehen:

  • Welche Themen erzeugen die meisten Klicks auf die Website
  • Welche visuellen Stile führen zu mehr Interaktion
  • Welche Pin-Formate funktionieren besser, zum Beispiel Video-Pins im Vergleich zu statischen Pins

Unternehmen können ihre Pinterest-Marketing-Strategie entsprechend anpassen, etwa mehr von den erfolgreichen Formaten produzieren, Beschreibungen optimieren oder neue Boards zu stark nachgefragten Themen anlegen.

Besonderheiten für Erklärvideos, Animation und Illustration

Im Umfeld von Erklärvideos, Videoproduktion, Animation und Illustration bietet Pinterest-Marketing spezielle Vorteile, da die Plattform auf visuelle Inhalte ausgelegt ist.

Visuelle Kompetenz zeigen

Wer visuelle Leistungen verkauft, muss die eigene Qualität sichtbar machen. Pinterest eignet sich, um Stilvielfalt, Kreativität und technisches Können zu präsentieren. Beispiele:

  • Ein Board mit unterschiedlichen Animationsstilen, etwa Flat Design, Isometrie oder Collage
  • Pins, die Vorher-nachher-Vergleiche zeigen, zum Beispiel komplexe Inhalte als Text im Vergleich zur visualisierten Form im Erklärvideo
  • Storyboard-Ausschnitte, die Einblicke in den kreativen Prozess geben

So wird Pinterest-Marketing zur Bühne, auf der Unternehmen ihre visuelle Kompetenz zeigen und sich vom Wettbewerb abheben können.

Komplexe Themen verständlich machen

Viele Kundinnen und Kunden wissen zunächst nicht genau, wie ein Erklärvideo-Projekt abläuft oder welche Möglichkeiten Animation bietet. Pins können diese Fragen vorab beantworten. Denkbar sind:

  • Karussell-Pins mit den einzelnen Schritten einer Videoproduktion
  • Idea-Pins mit Tipps zur Briefing-Erstellung
  • Video-Pins, die in 30 Sekunden erklären, für welche Ziele sich Erklärvideos besonders eignen

Solche Inhalte unterstützen das Pinterest-Marketing, indem sie Hürden abbauen und den Einstieg in eine Zusammenarbeit erleichtern.

Integration in die Gesamtstrategie

Damit Pinterest-Marketing langfristig Wirkung zeigt, sollte es nicht isoliert betrachtet werden. Es lässt sich gut mit anderen Kanälen und Maßnahmen verbinden.

Synergien mit Website und Blog

Jeder Pin führt idealerweise zu einer Seite, die das Thema vertieft. Ein Blogartikel über 5 Einsatzbereiche für Erklärvideos im B2B kann mehrere Pins erhalten, die jeweils einen Einsatzbereich hervorheben. So entsteht ein Kreislauf:

  • Website-Inhalte liefern Material für neue Pins
  • Pins bringen Traffic zurück auf die Website
  • Auf der Website werden weitere Inhalte oder Angebote präsentiert

Auf diese Weise wird Pinterest-Marketing zu einem Baustein im gesamten Content-Ökosystem.

Zusammenspiel mit Social Media und E-Mail

Pins können auch in anderen Kanälen genutzt werden. Ein besonders erfolgreicher Pin kann in einem Newsletter vorgestellt oder in anderen sozialen Netzwerken geteilt werden. Umgekehrt können Inhalte aus Social Media in angepasster Form auf Pinterest veröffentlicht werden. So steigt der Nutzen jeder produzierten Grafik, Illustration oder Video-Sequenz.

Für Marketingverantwortliche ohne Vorwissen bedeutet das: Pinterest-Marketing muss kein komplett neuer, zusätzlicher Aufwand sein. Mit einer durchdachten Struktur und der Nutzung vorhandener Inhalte kann Pinterest Schritt für Schritt in die bestehende Kommunikation integriert werden. Wer visuelle Inhalte im Bereich Erklärvideos, Videoproduktion, Animation und Illustration anbietet oder nutzt, findet in Pinterest eine Plattform, auf der genau diese Stärken zur Geltung kommen. Durch klare Ziele, gut gestaltete Pins, eine saubere Struktur der Boards und regelmäßige Auswertung der Kennzahlen kann Pinterest-Marketing zu einem stabilen Baustein der Markenkommunikation werden, der Inspiration schafft, Vertrauen aufbaut und messbar zu mehr qualifizierten Kontakten und Anfragen führt.

Häufige Fragen zu „Pinterest-Marketing"

Pinterest-Marketing bezeichnet alle Maßnahmen, mit denen Unternehmen Pinterest nutzen, um ihre Inhalte und Angebote sichtbar zu machen. Statt Urlaubsfotos geht es hier um strategisch geplante Pins, die auf Ihre Website, Landingpages oder Erklärvideos verlinken. Durch passende Bilder, kurze Texte und Keywords erreichen Sie Menschen, die aktiv nach Lösungen und Inspiration suchen.

Pinterest wird häufig genutzt, um sich visuell inspirieren zu lassen und konkrete Ideen zu finden, etwa zu Produkten, Anleitungen oder komplexen Themen. Erklärvideos, Animationen und Illustrationen passen perfekt dazu, weil sie Inhalte anschaulich und leicht verständlich machen. Mit gut gestalteten Pins können Sie Ihre Videos präsentieren und Nutzer direkt zu Ihren Landingpages oder Videoportalen führen.

Erstellen Sie zuerst ein kostenloses Unternehmenskonto und richten Sie ein aussagekräftiges Profil mit Logo, Beschreibung und Link zu Ihrer Website ein. Legen Sie dann thematische Pinnwände an, zum Beispiel zu Erklärvideos, Videoproduktion oder Animation. Laden Sie regelmäßig hochwertige Bilder oder kurze Videoausschnitte hoch, versehen Sie sie mit klaren Titeln, Beschreibungen und Suchbegriffen und verlinken Sie auf Ihre Seite.

Mit einem Unternehmenskonto erhalten Sie Zugriff auf Pinterest Analytics und sehen dort Kennzahlen wie Impressionen, Klicks und gespeicherte Pins. Zusätzlich sollten Sie in Ihrem Webanalyse-Tool prüfen, wie viel Traffic und wie viele Anfragen oder Leads über Pinterest kommen. So erkennen Sie, welche Pins und Themen gut funktionieren und können Ihre Strategie gezielt anpassen.

Mehr als Theorie: Wir produzieren Ihr Erklärvideo

Seit über 25 Jahren produziert mattostudios Erklärvideos, Animationen und Illustrationen für Wirtschaft und Politik – aus Stuttgart, München und Villingen-Schwenningen.

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