Marketing & Kommunikation · Ein Begriff aus dem MediaPedia-Lexikon von mattostudios

Corporate Language ist ein zentraler Baustein jeder Markenidentität und beschreibt die einheitliche Art und Weise, wie ein Unternehmen spricht, schreibt und sich sprachlich nach innen und außen ausdrückt. Für Marketing-Verantwortliche ist Corporate Language ein strategisches Werkzeug, um Markenwerte, Positionierung und Persönlichkeit in allen Kommunikationskanälen konsequent erlebbar zu machen, etwa in Erklärvideos, Social Media Clips, Produktfilmen, Präsentationen, Newslettern oder auf der Website.

Begriffserklärung und Abgrenzung

Unter Corporate Language versteht man die Gesamtheit aller sprachlichen Regeln und Stilmittel, die ein Unternehmen für seine Kommunikation festlegt. Dazu gehören Wortwahl, Tonalität, typische Formulierungen, Anredeformen, Grammatikentscheidungen und die Art, wie komplexe Inhalte erklärt werden. Corporate Language ist damit der sprachliche Teil der Corporate Identity und ergänzt visuelle Elemente wie Logo, Farben und Typografie.

Häufig wird Corporate Language mit Corporate Design verwechselt. Während das Corporate Design festlegt, wie etwas aussieht, definiert Corporate Language, wie etwas klingt und wie es formuliert wird. Beide zusammen bestimmen, wie eine Marke wahrgenommen wird. In der Videoproduktion wird diese Verbindung besonders sichtbar, weil hier Bild, Ton, Text, Sprecherstimme und Musik zu einem Gesamtbild verschmelzen.

Ziele und Nutzen von Corporate Language

Corporate Language verfolgt mehrere Ziele, die direkt im Marketing-Alltag spürbar werden.

Wiedererkennbarkeit und Profil

Eine einheitliche Corporate Language sorgt dafür, dass Ihre Marke in allen Medien wiedererkennbar ist. Ob Website, LinkedIn-Post, Erklärvideo oder E-Mail Kampagne: Die Sprache klingt immer nach demselben Absender. Dadurch entsteht ein klares Profil, das sich von Wettbewerbern abhebt. Wenn beispielsweise ein Unternehmen in allen Erklärvideos eine sachlich-ruhige, präzise Sprache verwendet und Fachbegriffe immer gleich erklärt, prägt sich diese Art des Sprechens bei der Zielgruppe ein.

Vertrauen und Glaubwürdigkeit

Wenn ein Unternehmen in seiner Kommunikation mal locker und umgangssprachlich, mal extrem formell und distanziert auftritt, wirkt es schnell beliebig oder unauthentisch. Eine konsequent umgesetzte Corporate Language vermittelt Verlässlichkeit. Die Zielgruppe weiß, was sie sprachlich erwartet, und baut leichter Vertrauen auf. In sensiblen Bereichen wie Finanzdienstleistungen oder Gesundheitskommunikation kann eine klare, ruhige und transparente Corporate Language entscheidend sein, um Seriosität zu vermitteln.

Effizienz in der Content-Produktion

Für Teams in Marketing, Kommunikation und Videoproduktion schafft Corporate Language handfeste Effizienzvorteile. Wenn Regeln und Beispiele klar definiert sind, müssen Formulierungen nicht bei jedem neuen Video oder jeder neuen Kampagne von Grund auf diskutiert werden. Agenturen, Freelancer und interne Teams können schneller arbeiten, weil sie sich an bestehenden Textbausteinen, Formulierungsleitfäden und Beispielen orientieren. Das reduziert Abstimmungsrunden und Korrekturschleifen.

Bestandteile der Corporate Language

Corporate Language setzt sich aus mehreren Bausteinen zusammen, die gemeinsam ein konsistentes Sprachbild ergeben.

Wortwahl und Fachsprache

Die Auswahl von Wörtern ist ein Kernpunkt jeder Corporate Language. Dazu gehören:

  • Bevorzugte Begriffe etwa ob ein Unternehmen von Kunden, Kundinnen, Nutzerinnen und Nutzern, Usern oder Community spricht.
  • Fachbegriffe und wie stark sie benutzt oder erklärt werden.
  • Unternehmensspezifische Wörter wie Produktnamen, interne Bezeichnungen, Claim, Slogans oder Kernbotschaften.

In Erklärvideos kann eine gut definierte Corporate Language festlegen, dass Fachbegriffe zwar verwendet, aber immer kurz und verständlich erläutert werden. So bleibt die Marke kompetent, wirkt aber trotzdem nahbar.

Tonalität und Stil

Die Tonalität beschreibt, wie die Marke klingt. Sie beantwortet Fragen wie:

  • Sind Formulierungen eher locker, freundlich und persönlich oder eher sachlich, nüchtern und distanziert
  • Wird Humor eingesetzt oder nicht
  • Wirkt die Sprache eher inspirierend und motivierend oder eher erklärend und analytisch

Eine Corporate Language kann zum Beispiel festlegen, dass die Marke freundlich, klar und lösungsorientiert klingt. Daraus leiten sich konkrete Schreibweisen ab. Ein Beispiel aus einem Produktvideo:

Neutral: Mit unserer Software können Sie Ihre Prozesse optimieren.

Corporate Language freundlich und lösungsorientiert: Mit unserer Software bringen Sie Ihre Prozesse in Fluss und gewinnen Zeit für das, was wirklich zählt.

Anrede und Perspektive

Ein weiterer wichtiger Bestandteil der Corporate Language ist die Frage nach der Anrede und der Perspektive:

  • Du oder Sie in der Kundenkommunikation
  • Wir oder das Unternehmen in der dritten Person
  • Adressierung einzelner Zielgruppen etwa Mitarbeitende, Partner, Presse

In Erklärvideos für Endkundinnen und Endkunden kann eine direkte Du Ansprache Nähe schaffen, während in B2B Erklärvideos oft die Sie Ansprache bevorzugt wird. Die Corporate Language definiert, in welchem Kontext welche Anrede gilt und wie konsequent sie eingesetzt wird.

Satzbau und Verständlichkeit

Corporate Language betrifft auch die Struktur von Sätzen. Dazu gehören:

  • Länge der Sätze kurze, klare Sätze oder komplexere Satzgefüge
  • Aktive oder passive Formulierungen
  • Verwendung von Aufzählungen, Beispielen und Metaphern

Für Videoskripte ist eine klar strukturierte Corporate Language besonders wichtig, da gesprochene Sprache anders funktioniert als geschriebene. Kurze Sätze, aktive Verben und einfache Strukturen helfen, Inhalte im Video schnell zu erfassen. Ein Beispiel aus einem Animationsvideo:

Komplex: Die Implementierung der Lösung wird durch unser erfahrenes Team unter Berücksichtigung Ihrer individuellen Anforderungen durchgeführt.

Einfach gemäß Corporate Language: Unser erfahrenes Team setzt die Lösung für Sie um und passt sie an Ihre Anforderungen an.

Corporate Language in der Videoproduktion

In der Videoproduktion wirkt Corporate Language an mehreren Stellen gleichzeitig: im Skript, im Sprechertext, in eingeblendeten Texten, in Untertiteln und oft auch in der Art, wie Figuren in Animationen sprechen.

Skriptentwicklung und Storytelling

Bereits in der Konzeptphase eines Erklärvideos sollte die Corporate Language berücksichtigt werden. Sie beeinflusst etwa:

  • Wie die Problemstellung formuliert wird
  • Wie Lösungen präsentiert werden
  • Ob die Marke sich eher als Partner, Experte oder Wegbegleiter inszeniert
  • Wie stark Emotionen angesprochen werden

Ein Unternehmen mit einer sehr sachlichen Corporate Language wird in einem Erklärvideo eher auf klare Fakten, strukturierte Argumentation und nachvollziehbare Schritte setzen. Eine Marke mit inspirierender Corporate Language wird dagegen stärker mit Bildern, Vergleichen und motivierenden Formulierungen arbeiten.

Sprechertext und Voice-over

Der Sprechertext ist die direkte Umsetzung der Corporate Language in gesprochene Sprache. Hier zeigt sich, ob die festgelegten Regeln auch in der Praxis funktionieren. Wichtige Fragen sind:

  • Klingt der Text natürlich, wenn er gesprochen wird
  • Ist die Wortwahl für die Zielgruppe verständlich
  • Passt die Tonalität zur gewünschten Markenpersönlichkeit

Ein Praxisbeispiel: Ein Technologieunternehmen mit einer Corporate Language, die kompetent, klar und menschlich sein soll, wird in einem Erklärvideo technische Details nicht weglassen, aber so erklären, dass sie auch für Nicht Expertinnen und Nicht Experten nachvollziehbar sind. Fachbegriffe werden genannt, aber eingebettet in einfache Erklärungen.

On Screen Texte und Typografie

Auch eingeblendete Texte in Videos etwa Titel, Zwischenüberschriften, Call To Actions oder kurze Erklärungen sollten der Corporate Language folgen. Das umfasst:

  • Formulierungen von Buttons und Call To Actions
  • Art der Zwischenüberschriften im Video
  • Tonfall von Hinweisen und Erklärungen

Wenn im Corporate Design bestimmte Schreibweisen oder Groß und Kleinschreibung definiert sind, sollten diese mit der Corporate Language abgestimmt sein. So entsteht ein einheitliches Gesamtbild, das sowohl visuell als auch sprachlich konsistent ist.

Corporate Language im Marketing-Alltag

Im Alltag von Marketing-Verantwortlichen ist Corporate Language ein praktisches Arbeitswerkzeug, das viele wiederkehrende Aufgaben erleichtert.

Redaktionelle Inhalte und Social Media

Bei Blogartikeln, Social Media Posts, Newslettern und Landingpages dient Corporate Language als Leitplanke. Sie hilft dabei, Inhalte für unterschiedliche Plattformen anzupassen, ohne die Markenstimme zu verlieren. Ein Social Media Post darf kürzer und lockerer sein als ein Whitepaper, sollte aber dennoch die gleiche Grundtonalität und Wortwahl aufweisen.

Ein Unternehmen kann in seiner Corporate Language zum Beispiel festlegen, dass es auf LinkedIn etwas formeller kommuniziert, auf Instagram jedoch persönlicher und erzählerischer. Die Kernprinzipien bleiben gleich, die Ausprägung wird je nach Kanal angepasst.

Interne Kommunikation

Corporate Language wirkt nicht nur nach außen, sondern auch nach innen. Interne Newsletter, Intranet Meldungen, Onboarding Unterlagen, interne Videos oder E Learning Inhalte profitieren von einer klaren sprachlichen Linie. Wenn Mitarbeitende die Corporate Language verstehen und selbst anwenden, entsteht ein einheitliches Markenbild, das auch im direkten Kundenkontakt spürbar wird.

Zusammenarbeit mit Agenturen und Dienstleistern

In der Zusammenarbeit mit Agenturen für Videoproduktion, Animation, Illustration oder Text ist eine dokumentierte Corporate Language besonders wertvoll. Sie ermöglicht es externen Partnern, sich schnell in die Marke hineinzuversetzen und von Beginn an in der richtigen Tonalität zu arbeiten. Das spart Zeit und reduziert Korrekturen, weil weniger darüber diskutiert werden muss, ob ein Text zur Marke passt.

Entwicklung einer Corporate Language

Die Entwicklung einer Corporate Language ist ein strategischer Prozess, der idealerweise aus mehreren Schritten besteht.

Markenanalyse und Positionierung

Am Anfang steht die Frage, wofür die Marke steht und wie sie wahrgenommen werden möchte. Typische Leitfragen sind:

  • Welche Werte sind für das Unternehmen zentral
  • Wie unterscheiden wir uns von Wettbewerbern
  • Welche Zielgruppen sprechen wir an und was erwarten sie sprachlich
  • Welche Eigenschaften sollen mit der Marke verbunden werden etwa innovativ, zuverlässig, mutig, bodenständig

Aus dieser Analyse lässt sich ableiten, welche Art von Corporate Language die Marke braucht. Ein junges Start up mit Fokus auf Kreativität und Kollaboration wird anders sprechen als ein traditionsreiches Industrieunternehmen.

Definition von Leitlinien

Im nächsten Schritt werden konkrete Leitlinien formuliert. Typische Elemente eines Corporate Language Leitfadens sind:

  • Sprachliche Grundprinzipien etwa klar, direkt, respektvoll
  • Anredeformen Du oder Sie, Singular oder Plural
  • Beispielsätze für typische Kommunikationssituationen
  • Do und Dont Listen welche Begriffe, Formulierungen und Tonfälle erwünscht oder unerwünscht sind
  • Hinweise zur Verständlichkeit Umgang mit Fachsprache, Abkürzungen, Fremdwörtern

Solche Leitlinien können in einem Corporate Language Manual oder als Teil des Styleguides dokumentiert werden. Für die Videoproduktion lohnt sich ein zusätzlicher Abschnitt mit Beispielen für Sprechertexte, Claims und On Screen Texte.

Testen und Anpassen

Eine Corporate Language sollte in der Praxis getestet und bei Bedarf angepasst werden. Pilotprojekte wie eine kleine Videoreihe, eine Kampagne oder eine neue Landingpage helfen, die Wirkung der Sprache zu beobachten. Rückmeldungen aus Vertrieb, Kundendienst oder Social Media liefern wertvolle Hinweise darauf, ob die gewählte Corporate Language bei der Zielgruppe ankommt oder ob bestimmte Formulierungen missverständlich sind.

Typische Herausforderungen und Lösungsansätze

Bei der Einführung und Umsetzung einer Corporate Language treten häufig ähnliche Herausforderungen auf.

Uneinheitliche Anwendung im Unternehmen

Selbst die beste Corporate Language nützt wenig, wenn sie nicht konsequent angewendet wird. Unterschiedliche Teams schreiben oft in ihrem eigenen Stil. Um das zu vermeiden, helfen:

  • Schulungen und Workshops für Marketing, Vertrieb, Support und Führungskräfte
  • Gut zugängliche Leitfäden und Beispielsammlungen
  • Vorlagen für häufige Textsorten etwa E Mail Antworten, Angebotsunterlagen, Videobriefings

Gerade bei Videoprojekten sollten alle Beteiligten von Anfang an ein gemeinsames Verständnis der Corporate Language haben, damit Skript, Sprechertext, Untertitel und begleitende Landingpages zusammenpassen.

Spagat zwischen Kreativität und Konsistenz

Marketing und Kreativteams wünschen sich oft viel Freiheit in der Gestaltung. Gleichzeitig verlangt Corporate Language nach Konsistenz. Dieser scheinbare Widerspruch lässt sich lösen, indem klare Leitplanken definiert werden, innerhalb derer kreative Spielräume möglich sind. So kann die Corporate Language zum Beispiel bestimmte Kernbegriffe, Tonalitätsmerkmale und Anredeformen festlegen, während Storytelling, Dramaturgie und Bildsprache pro Projekt variieren dürfen.

Mehrsprachigkeit und Lokalisierung

Internationale Unternehmen stehen vor der Aufgabe, ihre Corporate Language in mehrere Sprachen zu übertragen. Hier geht es nicht nur um wörtliche Übersetzung, sondern um eine Übertragung der Markenstimme. In Videoproduktionen bedeutet das, dass Sprechertexte in anderen Sprachen den gleichen Charakter haben sollen wie im Original. Die Corporate Language sollte deshalb auch Richtlinien für Übersetzungen und Lokalisierungen enthalten, inklusive Beispielen, wie bestimmte Begriffe in anderen Sprachen verwendet werden.

Corporate Language und andere Elemente der Markenkommunikation

Corporate Language steht selten isoliert, sondern ist eng mit anderen Bereichen der Markenkommunikation verknüpft.

Verbindung zu Corporate Design und Branding

Eine starke Marke entsteht, wenn Sprache, Design und Verhalten zusammenpassen. Wenn ein Unternehmen visuell sehr modern und reduziert auftritt, sprachlich aber überladen und kompliziert kommuniziert, entsteht ein Bruch in der Wahrnehmung. Corporate Language sollte deshalb immer gemeinsam mit dem Corporate Design gedacht werden. In der Praxis bedeutet das zum Beispiel, dass ein minimalistisches Design mit klaren Farben und Formen durch eine ebenso klare und reduzierte Sprache unterstützt wird.

Rolle im Content Marketing

Im Content Marketing trägt Corporate Language dazu bei, dass alle Inhalte wie Blogartikel, Whitepaper, Podcasts, Videos oder Social Media Formate wie aus einem Guss wirken. Die Themen können variieren, die Tonalität bleibt jedoch erkennbar. Das stärkt die Marke langfristig und erleichtert es der Zielgruppe, Inhalte dem richtigen Absender zuzuordnen.

Einfluss auf Kundenerlebnis und Service

Corporate Language prägt auch das Kundenerlebnis. Service E Mails, Chat Antworten, Support Videos oder Hilfetexte im Produkt sollten der gleichen Sprache folgen wie Marketingmaterialien. So entsteht für Kundinnen und Kunden ein nahtloses Erlebnis vom ersten Kontakt über das Onboarding bis zur langfristigen Nutzung eines Produkts oder einer Dienstleistung.

Praxisnahe Beispiele für Corporate Language

Um die Wirkung von Corporate Language greifbar zu machen, lohnt sich ein Blick auf typische Formulierungsunterschiede im Marketing-Alltag.

Beispiel Produktvorstellung im Video

Ein Unternehmen möchte ein neues Feature in einem Erklärvideo vorstellen.

Ohne klare Corporate Language: Unsere neue Funktion unterstützt Sie bei der Optimierung Ihrer Aufgabenverwaltung. Sie können verschiedene Parameter einstellen, um Ihre Prozesse zu verbessern.

Mit definierter Corporate Language klar, kundenzentriert: Die neue Funktion hilft Ihnen, Ihre Aufgaben besser zu organisieren. Sie legen fest, was für Ihr Team wichtig ist und unsere Software passt sich daran an.

Im zweiten Beispiel wird deutlich, wie Corporate Language den Fokus stärker auf den Nutzen für die Zielgruppe legt und gleichzeitig einfacher formuliert.

Beispiel Call To Action

Am Ende eines Marketingvideos soll ein Call To Action eingeblendet werden.

Neutral: Kontaktieren Sie uns für weitere Informationen.

Gemäß Corporate Language persönlich und einladend: Sprechen Sie mit uns und finden Sie heraus, wie die Lösung in Ihrem Alltag funktioniert.

Corporate Language beeinflusst hier, ob der Aufruf eher distanziert oder einladend wirkt.

Fazit

Corporate Language ist weit mehr als eine Sammlung hübscher Formulierungen. Sie ist ein strategisches Instrument, mit dem Marketing-Verantwortliche die Identität und Persönlichkeit einer Marke in allen Kommunikationsformen erlebbar machen. Besonders im Umfeld von Erklärvideos, Videoproduktion, Animation und Illustration entfaltet Corporate Language ihre Wirkung, weil hier Text, Bild und Ton zusammenkommen. Wer eine klare Corporate Language definiert, dokumentiert und im Unternehmen verankert, schafft Wiedererkennbarkeit, stärkt Vertrauen und erleichtert die tägliche Content-Produktion. Eine gut umgesetzte Corporate Language sorgt dafür, dass jede Botschaft ob im kurzen Social Clip, im ausführlichen Produktvideo oder in der alltäglichen Kundenkommunikation konsistent klingt und die Marke glaubwürdig repräsentiert. So wird Sprache zu einem aktiven Teil der Markenführung und zu einem Wettbewerbsvorteil, der sich in jedem einzelnen Kontakt mit der Zielgruppe bemerkbar macht.

Häufige Fragen zu „Corporate Language"

Corporate Language ist die einheitliche Sprache eines Unternehmens. Sie legt fest, welche Worte, Formulierungen und Tonalitäten genutzt werden, damit alle Texte, Videos und Präsentationen wie aus einem Guss wirken. So entsteht ein klarer Wiedererkennungswert für Ihre Marke.

Corporate Language sorgt dafür, dass Ihre Marke in allen Kanälen gleich klingt, egal ob Website, Social Media, Erklärvideo oder Präsentation. Das stärkt Vertrauen, wirkt professionell und macht Ihre Botschaften leichter wiedererkennbar. Besonders in Erklärvideos hilft eine klare Sprache, komplexe Inhalte verständlich zu machen.

Am Anfang steht die Frage, wie Ihre Marke wahrgenommen werden soll, etwa seriös, locker oder inspirierend. Daraus leiten Sie konkrete Regeln ab, zum Beispiel bevorzugte Begriffe, Satzlängen und Anredeformen. Diese werden in einem Leitfaden dokumentiert, der für Texte, Erklärvideos, Animationen und Präsentationen genutzt wird.

Zu einer guten Corporate Language gehören Wortwahl, Tonalität, Anredeform und typische Formulierungen, die Ihre Marke prägen. Sie definiert auch, welche Fachbegriffe erklärt werden müssen, damit Laien Inhalte gut verstehen. In Kombination mit Corporate Design entsteht so ein stimmiger Gesamtauftritt in allen Medien.

Mehr als Theorie: Wir produzieren Ihr Erklärvideo

Seit über 25 Jahren produziert mattostudios Erklärvideos, Animationen und Illustrationen für Wirtschaft und Politik – aus Stuttgart, München und Villingen-Schwenningen.

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